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Paralympic World Cup: Multisportveranstaltung im britischen Manchester startet morgen

Es geht schon einmal auf die Insel: Die deutschen Rollstuhlbasketballer/innen können ihren Kader ab Mittwoch erneut testen.

100 Tage vor dem Start der Paralympics stimmt der BT Paralympic World Cup World Cup auf das Großereignis des Jahres ein (Foto: BTWC)

(aj) – Drei Tage nach Abschluss des internationalen Turniers in Frankfurt am Main sind die beiden deutschen Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaften sportlich erneut gefordert. Im Rahmen des VIII. BT Paralympic World Cup im britischen Manchester treffen die deutsche Damen- und Herrenauswahl auf insgesamt sechs Kontrahenten, die alle auch bei den Paralympics im Sommer in London zu den Konkurrenten zählen werden. Der Paralympic World Cup in Manchester ist eine Multisportveranstaltung, an der in diesem Jahr über 250 Athleten aus über 30 Nationen in den Sportarten Leichtathletik, Fußball und Rollstuhlbasketball teilnehmen.

In der 6.500 Zuschauer fassenden Manchester Regional Arena treffen die deutschen Herren ab Mittwoch auf Japan, die USA und Gastgeber Großbritannien. Für Bundestrainer Nicolai Zeltinger gelten dabei die gleichen Ziele, wie zuletzt in der Mainmetropole: „Wir werden die Begegnungen in Manchester nutzen, um weiter intensiv zu experimentieren, denn unsere Mannschaft muss sich in der neuen Konstellation erst noch finden“.

Damen: Eine trifft es noch

Damen-Bundestrainer Holger Glinicki sieht dies ähnlich und will die Länderspiele auf der Insel für weitere Tests nutzen. Zwar hat der Hamburger im Gegensatz zu seinem Kollegen Zeltinger seinen Zwölferkader noch nicht endgültig benannt, doch nach Reduzierung auf nun nur noch 13 Spielerinnen steht das Team für die Spiele in London nahezu fest. Nicht mehr mit dabei ist die Frankfurterin Maria Kühn, die nach dem Turnier am vergangenen Wochenende ausschied und nicht mehr für die nun bevorstehenden Duelle gegen Weltmeister USA, Australien und Gastgeber Großbritannien nominiert wurde.

Spielplan Herren
Großbritannien – Deutschland (Mi., 18:00 Uhr), Japan – Deutschland (Do., 14:00 Uhr), USA – Deutschland (Fr., 14:00 Uhr), Finalspiele (Sa., ab 10:30 Uhr).

Kader Herren
André Bienek (University of Wisconsin/USA), Thomas Böhme (RSV Lahn-Dill), Thomas Gundert (RSV Lahn-Dill), Jan Haller (RSV Lahn-Dill), Matthias Heimbach (Jena Caputs), Sercan Ismail (USC München), Dirk Köhler (RSV Lahn-Dill), Andi Kreß (Mainhatten Skywheelers), Björn Lohmann (Köln 99ers), Sebastian Magenheim (USC München), Sebastian Wolk (Mainhatten Skywheelers).

Spielplan Damen
Australien – Deutschland (Mi., 20:00 Uhr), USA – Deutschland (Do., 20:00 Uhr), Großbritannien – Deutschland (Fr., 16:00 Uhr), Finalspiele (Sa., ab 15:30 Uhr).

Kader Damen
Mareike Adermann (University of Wisconsin/USA), Annabel Breuer (Ulmer Sabres), Anne Briesmann (Mainhatten Skywheelers), Britt Dillmann (RSV Lahn-Dill), Heike Friedrich (Mainhattan Skywheelers), Maya Lindholm (Hamburger SV), Birgit Meitner (SV Reha Augsburg), Marina Mohnen (Köln 99ers), Edina Müller (Hamburger SV), Nu Nguyen-Thi (USC München), Gesche Schünemann (RSV Lahn-Dill), Johanna Welin (USC München), Annika Zeyen (University of Alabama/USA).

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