Paralympics-Bann gegen Indien und Costa Rica aufgehoben

IPC lässt in Rio Behindertensportler beider Nationen zu. Ein afrikanisches Land bleibt suspendiert.

IPC-Chief Executive Officer Xavier Gonzalez (Foto: dpa)

IPC-Chief Executive Officer Xavier Gonzalez (Foto: dpa)

Sportler aus Indien und Costa Rica können an den Paralympics vom 7. bis 18. September in Rio de Janeiro teilnehmen. Das Internationale Paralympics Komitee (IPC) hob am Mittwoch die Suspendierung der Nationalen Paralympics Komitees (NPC) beider Länder auf. Dies teilte IPC-Chief Executive Officer Xavier Gonzalez mit.

Indien war seit April 2015 ausgeschlossen wegen eines Machtkampfes auf nationaler Ebene um den Einfluss auf die Entwicklung des Sports. Nach Vermittlung durch das IPC wurde festgelegt, dass die Sportbehörde Indiens die Nominierung von Sportlern und Funktionären regelt und das Paralympische Komitee die Mannschaftsleitung bestimmt.

Costa Rica darf teilnehmen, nachdem das Sportministerium des Landes zugesagt hatte, die Anerkennung eines Nationalen Paralympics Komitees in das Sportgesetz aufzunehmen. Da es derzeit kein anerkanntes NPC gibt, ist das Nationale Olympische Komitee (NOK) auch für das Paralympics-Team in Rio verantwortlich.

Weiterhin suspendiert bleibt Mauretanien. Weitere Angaben dazu machte das IPC nicht.

(RP/dpa)

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