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Paralympics-Silbermedaillengewinner Mosandl wegen Dopings gesperrt

Handbiker gesteht EPO-Missbrauch: „Es ist gut, dass ich erwischt worden bin.“

Kam trotz Dopings nicht an Alessandro Zanardi (l.) vorbei: Norbert Mosandl (r) im September bei den Paralympics 2012 in London  (Foto: Daniel Karmann/dpa)

Kam trotz Dopings nicht an Alessandro Zanardi (l.) vorbei: Norbert Mosandl (r) im September bei den Paralympics 2012 in London (Foto: Daniel Karmann/dpa)

Der Paralympics-Zweite Norbert Mosandl ist wegen Dopings vom Deutschen Behindertensportverband (DBS) für zwei Jahre gesperrt worden. Die Sperre für den Handbiker läuft bereits seit dem 5. Juli.

Mosandl wurde wegen EPO-Missbrauchs zunächst vorläufig suspendiert und dann bis zum 4. Juli 2015 gesperrt. Bei den Paralympics in London hatte er sich 2012 nur dem ehemaligen Formel-1-Rennfahrer Alex Zanardi aus Italien geschlagen geben müssen.

„Ja, ich war es“

Mosandl räumte ein einmaliges Blutdoping öffentlich ein. Laut „Aachener Nachrichten“ sagte der 52-Jährige: „Ja, ich war es.“ Es tue ihm leid, er habe da einen großen Fehler gemacht. „Es ist gut, dass ich erwischt worden bin“, wurde Mosandl zitiert.

Er sagte, er habe sich aus Frust nur einmal eine Injektion Epo gesetzt und aus Reue noch am gleichen Tag damals seinen Rücktritt beim Verband erklärt.

(dpa)

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