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Paralympics-Zeitung: Wenigstens ein Nachwuchsjournalist mit Behinderung ist dabei

Für das Projekt werden sechs junge Menschen nach Sotschi fliegen, um von den 11. Winterspielen zu berichten.

Paralympics-Zeitung-1-Title2Die Herausgeber der Paralympics-Zeitung (links: Titelblatt einer Ausgabe von 2012) haben sich für sechs Nachwuchsjournalisten entschieden. Eine Jury – unter ihnen Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur der „Zeit“, und die mehrfache Goldgewinnerin Verena Bentele – wählte aus den Bewerbern die jungen Redakteure aus, die im März ihre Koffer packen dürfen.

Gemeinsam mit russischen Jugendlichen werden sie vor Ort von den 11. Winter-Paralympics (7.-16.3.2013) aus Sotschi berichten. Medien-Talente mit Behinderung fanden sich mit einer Ausnahme offensichtlich nicht, obwohl sie ausdrücklich aufgerufen waren, sich zu melden.

Eine Behinderung (welche, hat man uns nicht verraten) hat der 20-jährige Abiturient Jonas Wengert aus Wittislingen (Bayern). Er hat ein Freiwilliges Soziales Jahr in den Werkstätten der Lebenshilfe Dillingen geleistet und will nun im Oktober ein Studium beginnen. Er spielt in seiner Freizeit im Verein Rollstuhlbasketball: „Ich freue mich schon sehr auf den paralympischen Sport.“

Die Paralympics-Nachwuchsjournalisten

• Amrei Zieriacks, Bergisch Gladbach

• Christina Spitzmüller, Potsdam

• David Kramer, Tübingen

• Jonas Wengert, Wittislingen (Bayern)

• Julia Hollnagel, Berlin

• Katharina Schiller, Hamburg

Professionelle Journalistinnen und Journalisten betreuen das Redaktionsteam

Die Paralympics-Zeitung wird von der Berliner Tageszeitung „Der Tagesspiegel“ herausgegeben und erscheint während der Paralympics als Beilage in bundesweiten Zeitungen. Unterstützt wird das Projekt von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Sie initiierte das Zeitungsprojekt zu den Paralympics in Athen 2004 und ist seither Mitherausgeber der Paralympics-Zeitung.

(RP/PM)


Themenschwerpunkt Paralympics 2014 Sotschi
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