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Parkplatzschwein: Nationalspieler Max Kruse mit seinem Maserati

Der Fußballer kann aber laut „Bild“ nichts dafür. Das Hotel Dorint war es.

Bild-Foto eines Leserreporters

Bild-Foto eines Leserreporters

Der Kampf um Behindertenparkplätze, wir wussten es schon lange, ist so eine Art Krieg. Am besten rollt man da mit einem getarnten Fahrzeug auf die Suche, wenn man keinen Behindertenausweis hat. Hilft aber auch nichts: Ein sogenannter Lesereporter von „Bild“ hat den Maserati des Nationalspielers Max Kruse (Debüt im Mai gegen Ecuador) auf einem Behindertenparkplatz erwischt.

Laut der Boulevardzeitung kann aber der 25-jährige – er wechselte zur neuen Saison für 2,5 Mio. Ablöse von Freiburg zu Borussia Mönchengladbach – nichts dafür und zitiert ihn: „Ich wohne zurzeit im Gladbacher Dorint-Hotel, da hat man mir beim Einchecken den Schlüssel abgenommen und den Wagen für mich geparkt. Als ich ihn später gefunden habe, habe ich ihn sofort weggesetzt!“

Wofür Kruse allerdings absolut etwas kann: für seinen gruseligen Militärlook-Geschmack. Wie kann man so ein wunderschönes Auto (unter anderem in „Ziemlich beste Freunde“ zu sehen) derart verschandeln? fragt sich ROLLINGPLANET und hat das erste Mal Mitleid mit einem Parkplatzsünder, ganz im Gegensatz zu dem Kicker Rafael, der sich nicht einsichtig zeigte.

Raffaels Auto auf einem Behindertenparkplatz (Foto: Bild)

Raffaels Auto auf einem Behindertenparkplatz (Foto: Bild)


Ganz viele Parkplatzschweine
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2 Kommentare

  • Ludwig Pröls

    Über Geschmack, auch bei der Farbgebung für ein Fahrzeug, lässt sich bekanntlich streiten. Was mich hier stört, ist etwas anderes. Warum bezieht man sich auf M. Kruse und die Farbe seines Autos? Ist es OK wenn ein Hotel die wohl eigenen Behindertenparklätze missbräuchlich nutzt? …oder geben Fußballspieler und Auto einfach die massentauglichere Schlagzeile ab? Schade, wenn das Wesentliche in den Hintergrund rückt. 🙁

    6. Juli 2013 at 14:21
  • Edli W. Hoetzing

    Ich rücke es auch in den Hintergrund liebe Freunde:

    Schon Alex Baader liebte schnelle Autos!

    Quelle: Andreas Foehr

    6. Juli 2013 at 16:33

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