Pilotprojekt: Inklusionskonferenzen in Baden-Württemberg

Betroffene, Angehörige und andere Bürger sollen sich regelmäßig austauschen und Konzepte entwickeln.

Tübingen (Foto: Wikipedia/Rabe!, CC BY-SA 3.0)

Tübingen (Foto: Wikipedia/Rabe!, CC BY-SA 3.0)

Die Landkreise im Südwesten wollen sich gemeinsam mit dem Sozialministerium stärker für die Teilhabe behinderter Menschen am öffentlichen Leben einsetzen. Innerhalb eines Pilotprojektes richten die vier Landkreise Tübingen, Esslingen, Ludwigsburg und Ravensburg sogenannte Inklusionskonferenzen ein, wie das Sozialministerium am Freitag mitteilte.

Dort sollen sich Vertreter der Kreisverwaltung, der Gemeinden und Städte, von sozialen Diensten und Einrichtungsträgern sowie Betroffene, Angehörige und Bürger regelmäßig austauschen und Konzepte entwickeln, wie das Sozialministerium am Freitag mitteilte. Dabei kann es sich nach Angaben des Landkreistages um barrierefreie Zugänge von öffentlichen Gebäuden und Internetauftritten handeln, aber auch um einfache Formulierungen in amtlichen Mitteilungen.

Das Sozialministerium stellt für das Projekt 400.000 Euro für zweieinhalb Jahre bereit. Die Landkreise sollen wissenschaftlich begleitet werden. Wer diese Aufgabe übernimmt, ist allerdings noch offen.

(dpa/lsw)

Diesen Artikel teilen:
ROLLINGPLANET

ROLLINGPLANET

Wir sind geil aufs Leben, seriös, oft fröhlich und ironisch, manchmal schräg, hin und wieder ungerecht, aber in den seltensten Fällen ideologisch: ROLLINGPLANET, Deutschlands führendes Online-Magazin für Behinderte, Senioren und Freunde. ROLLINGPLANET ist ein ehrenamtlich realisiertes Non-Profit-Projekt. Wir freuen uns, wenn Sie via Facebook, Twitter oder per Mail ROLLINGPLANET empfehlen. Mehr Infos: Über uns

KOMMENTAR SCHREIBEN