Pilotprojekt soll Chancen Behinderter auf Arbeitsmarkt verbessern

In Sachsen wird ein Modell entwickelt, damit Fähigkeiten auch ohne reguläre Ausbildung anerkannt werden.

Die neuen Praxisbausteine sollen erfolgreiche Bewerbungen unter anderem in der Metallverarbeitung ermöglichen. (Foto: Jörn Buchheim/fotolia)

Die neuen Praxisbausteine sollen erfolgreiche Bewerbungen unter anderem in der Metallverarbeitung ermöglichen. (Foto: Jörn Buchheim/fotolia)

Die Diakonie Sachsen will mit einem besonderen Projekt Menschen mit Behinderung den Schritt in den Arbeitsmarkt erleichtern. „Viele werden wahrscheinlich nie in der Lage sein, eine Ausbildung zu machen. Aber sie haben Fähigkeiten, die sie sich nun anerkennen lassen können“, sagt Matthias Dieter, Referent für Behindertenhilfe beim Landesverband der Diakonie. Dafür wurden knapp 80 einzelne Praxisbausteine aus regulären Ausbildungsberufen entwickelt, etwa aus den Bereichen Küche und Service, Montage oder Metallverarbeitung.

Nach etwa drei bis vier Monaten Praxis und Theorie winkt für jeden Praxisbaustein ein Zertifikat der Industrie- und Handelskammer. Damit soll die Ausbildung für Menschen mit Behinderung landesweit vergleichbar gemacht und standardisiert werden.

(RP/dpa)

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