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Politisch korrekte Fußballfans können aufatmen: Frank Wormuth wird nicht Co-Bundestrainer

Der fragwürdige Behindertenplatz-Experte will nicht Nachfolger von Hansi Flick werden.

Frank Wormuth (Foto: Thomas Eisenhuth/dpa)

Frank Wormuth (Foto: Thomas Eisenhuth/dpa)

ROLLINGPLANET, fußballverrückt und, wie es sich gehört, selbst in der Verlängerung noch politisch korrekt, hatte vor einigen Tagen DFB-Chefausbilder und U20-Trainer Frank Wormuth (53) die rote Karte gezeigt, als bekannt wurde, dass er einer der heißen Kandidaten als Co-Nationaltrainer an der Seite von Jogi Löw ist.

Im Oktober 2012 hatte Wormuth bei einem Trainerlehrgang des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) den Libanesen Mohamad Yassine, dem als Kind nach einem Unfall beide Unterarme amputiert wurden und der sich wegen eines Ausbildungsplatzes an den damaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanzinger gewandt hatte, diskriminiert: „Du bist nur hier, weil Zwanziger keine Eier hat und einen Behindertenplatz geschaffen hat.“

Aufatmen ist nun jedoch erlaubt: Der Behindertenplatz-Experte bleibt uns als Nachfolger von Hansi Flick erspart. Wormuth hat seinem Kumpel Jogi abgesagt.

(RP)

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2 Kommentare

  • Bernd We

    Super ! War nicht vermitelbar….

    31. Juli 2014 at 14:44
  • A.F.

    Behindertenplatz-Experte, das Wort sollte man für das Wort oder Unwort des Jahres vorschlagen. Ich muss immer noch lachen.

    2. August 2014 at 20:59

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