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Profimusiker 36 x häufiger schwerhörig als andere Berufstätige

Mediziner empfehlen In-Ear-Geräte.

Berufsmusiker sind gefährdet, schwerhörig zu werden (Foto: Albrecht E. Arnold/pixelio.de)

Berufsmusiker sind gefährdet, schwerhörig zu werden (Foto: Albrecht E. Arnold/pixelio.de)

Professionelle Musiker leiden häufiger an Hörschäden als andere Berufstätige. Das geht aus einer Studie der Universitäten Bremen und Oldenburg hervor. Dafür untersuchten die Forscher die Krankenversicherungsdaten von sieben Millionen Menschen aus Deutschland. Danach wurde in einem Zeitraum von vier Jahren bei 0,36 Prozent der Profimusiker erstmals Schwerhörigkeit diagnostiziert. Bei den übrigen Berufstätigen waren nur 0,1 Prozent betroffen.

Um Hörschäden vorzubeugen, tragen Musiker bei der Arbeit am besten In-Ear-Geräte, raten die Forscher. Sie wirken wie Ohrstöpsel, die die Lautstärke dämpfen – den Klang aber nicht beeinträchtigen. Weitere Gesundheitsprobleme von Profimusikern finden sich hier: Triller als Killer: Wenn Chopin krank macht.

(dpa/tmn)

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