Querschnittsgelähmte Kira Grünberg: Einfach anders

Die ehemalige Stabhochspringerin ist ein Jahr nach ihrem Unfall voller Lebensmut und freut sich über Fortschritte.

Kira Grünberg (Foto: Michael Kappeler/dpa)

Kira Grünberg (Foto: Michael Kappeler/dpa)

Ein Jahr nach ihrem folgenschweren Sturz ist die querschnittsgelähmte Stabhochspringerin Kira Grünberg voller Lebensmut. „Wir haben viel mehr erreicht, als uns am Anfang zugetraut wurde“, sagte Grünberg am Mittwoch. Sie könne schon allein die Zähne putzen, einige Kleidungsstücke anziehen und beim Kochen helfen.

Die 22-jährige Österreicherin war am 30. Juli 2015 vor den Augen ihrer Eltern beim Training verunglückt und sitzt seither im Rollstuhl. „Generell ist mein Leben jetzt natürlich anders als vor einem Jahr, aber nicht besser oder schlechter – einfach anders“, so Grünberg. Bereits unmittelbar nach dem Unfall hatte sie sich bemerkenswert positiv-kämpferisch gezeigt: „Für mich ist das gar nicht so schlimm“.

Die Tirolerin galt als Nachwuchs-Hoffnung und war mit übersprungenen 4,45 Metern Österreichs Stabhochsprung-Rekordhalterin. Grünberg lebt derzeit bei ihren Eltern und wird von ihrer Mutter betreut. Die Sportlerin fungiert auch als Botschafterin für das österreichische Team bei den Olympischen Spielen in Rio.

Kira Grünberg bei einem Stabhochsprung vor ihrem Unfall (Foto: dpa)

Kira Grünberg bei einem Stabhochsprung vor ihrem Unfall (Foto: dpa)

(dpa)

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