Rathaus: Für wie viele Menschen endet eine Blutvergiftung tödlich?

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Bei einer Sepsis (im Volksmund Blutvergiftung genannt) geraten Erreger von einem Herd – zum Beispiel einer Wunde – aus in die Blutbahn. Der Blutstrom verschleppt die Keime in andere Organe, wo sie sich ansiedeln und neue Krankheitsherde bilden.

Das kann zum Versagen lebenswichtiger Organe und zum Tod führen. Je früher eine Sepsis von Ärzten erkannt wird, desto besser sind die Überlebenschancen. Die Diagnose ist Experten zufolge aber oft schwierig, weil die Symptome wie Fieber, Atemnot oder niedriger Blutdruck zunächst unspezifisch sind.

Einer Studie zufolge gab es 2013 in Deutschland 279.530 Sepsis-Erkrankungen. Für fast jeden vierten Patient (24,3 Prozent) endete sie tödlich.

(RP/dpa)

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