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Rathaus: Schwierigkeiten beim Stehen – wann ist es ein orthostatischer Tremor?

Bild Rathaus

Wer im Stehen plötzlich das Gefühl hat, er könnte gleich umkippen, hat meist den Kreislauf als Ursache im Verdacht. Es kann aber auch ein unbemerktes Zittern in den Beinen dahinterstecken, erklärt der Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN). Der sogenannte orthostatische Tremor tritt meist um das 60. Lebensjahr herum erstmalig auf – und wird nur selten richtig erkannt.

Das Problem: Viele Betroffene entwickeln Ängste. Sie wollen sich ständig irgendwo anlehnen oder setzen, um ihren Kreislauf zu stabilisieren, obwohl die Ursache ihrer Standunsicherheit ganz woanders liegt.

Typisch für den orthostatischen Tremor ist ein unsicheres Gefühl beim Stehen, das im Gehen oder Sitzen verschwindet. Das Zittern selbst ist häufig gar nicht zu sehen. Neurologen können aber die elektrische Aktivität der Muskulatur mit einer speziellen Untersuchung messen. Den Nervenärzten zufolge sind viele Betroffene erleichtert, wenn sie erfahren, was wirklich hinter ihren Symptomen steckt. Behandeln lässt sich die Erkrankung in schweren Fällen mit Antiepileptika (www.neurologen-im-netz.org).

(dpa/tmn)

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