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Rathaus: Was tun, wenn ich einen Menschen mit Demenz besuche, aber er mich nicht mehr erkennt?

Bild Rathaus

Für Menschen mit Demenz ist Besuch von vertrauten Personen besonders wichtig. Auch wenn der Zeitpunkt gekommen ist, an dem sie einen Angehörigen nicht mehr erkennen, sollte man die Besuche keinesfalls einstellen, rät Silvio Friedrich, Leiter des Bürgerstiftes am Heiligen See in Potsdam. „Vielleicht erkennt er den Menschen nicht mehr bewusst, aber das Gefühl von Vertrautheit geht zuletzt verloren“, ist Friedrichs Erfahrung.

Die Hand des Menschen zu halten, kann ihm deshalb auch dann noch sehr viel geben, wenn er das Gesicht des Angehörigen nicht mehr einordnen kann. Für die Angehörigen oder Freunde ist diese Situation meist sehr belastend, berichtet Friedrich. Bevor man sich dann abwendet und nicht mehr kommt, sollte man sich ihm zufolge den Pflegekräften anvertrauen.

(dpa/tmn)

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