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Rechtehändler gerettet: „Ziemlich beste Freunde“ statt Zwegat

Die Senator Entertainment AG, die in Deutschland „Ziemliche beste Freunde“ in die Kinos gebracht hat, muss sich nach vielen Verlusten keine finanziellen Sorgen mehr machen.

Ziemlich beste Freunde: Driss (Omar Sy) und Philippe (François Cluzet) feiern eine Orgie inkl. Ohrensex

Offensichtlich haben die meisten Rechtehändler hierzulande abgewunken, als man ihnen die Kinokomödie „Ziemlich beste Freunde“ für Deutschland anbot. Dies berichtet das „Handelsblatt“. Helge Sasse, Vorstand und Großaktionär der Berliner Senator Entertainment AG, kann sich freuen, dass er zugegriffen hat:

„Im Mai vergangenen Jahres hatte Sasse“, schreibt die Zeitung, „auf dem Filmfestival in Cannes das Büro des französischen Produzenten Gaumont in der Rue d’Antibes besucht. ‚Wir sahen nur einen Trailer von fünf Minuten und haben das Drehbuch gelesen’, erinnert sich der Filmexperte. Er war sofort überzeugt. Der Film wird ein Renner.“

Die bereits 1979 gegründete Senator erlebte viele Höhen und Tiefen, so das „Handelsblatt“. Zwischen 2004 und 2006 war das Unternehmen sogar insolvent. Auch danach blieben die Zahlen in den Bilanzen lange Zeit rot. Doch das sei plötzlich Vergangenheit. ROLLINGPLANET freut sich: Schuldnerberater Zwegat muss also nicht vorbeischauen.

„100 Prozent positive Reaktionen“

Sasse, einst Mitbegründer des Musikfernsehsenders Viva, strotze vor Zuversicht: „Wir rechnen in Deutschland mit fünf bis sechs Millionen Zuschauern“, sagt er mit Blick auf „Ziemlich beste Freunde‘. Für Senator wäre der Film damit der größte Erfolg seit Firmengründung. Der bisher erfolgreichste Kassenschlager liegt schon lange zurück: 1991 verbuchte „Nicht ohne meine Tochter“ 3,89 Millionen Zuschauer.

„Das Faszinierende ist, dass es ein Film für alle Altersklassen ab zehn Jahren ist. Wie wir aus Zuschauerumfragen wissen, ist die Reaktion auf den Film zu 100 Prozent positiv. Das kommt so gut wie nie vor“, schwärmt der 55-jährige Sasse.

Zum Themenschwerpunkt Ziemlich beste Freunde


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