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Reha-Budget soll an demografische Entwicklung angepasst werden

Bundesregierung kündigt Reform an.

Sowohl für die berufliche als auch medizinische Rehabilitation soll es mehr Geld geben (Foto: Shajenn/pixelio.de)

Sowohl für die berufliche als auch medizinische Rehabilitation soll es mehr Geld geben (Foto: Shajenn/pixelio.de)

Der sogenannte Reha-Deckel, mit dem die Deutsche Rentenversicherung die berufliche und medizinische Rehabilitation erkrankter Menschen finanziert, soll noch in den kommenden Monaten dieser Legislaturperiode reformiert werden. Das kündigt die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion an.

Bisher orientiert sich das Budget für diese Rehabilitationsmaßnahmen nur an der Entwicklung der Bruttolöhne. Künftig solle auch die demografische Entwicklung bei der jährlichen Anpassung des Budgets eine Rolle spielen, schreibt die Regierung.

Damit werde ein „atmendes Reha-Budget geschaffen, das der Rentenversicherung in einzelnen Jahren 0,2 Milliarden Euro mehr für Leistungen zur Teilhabe zur Verfügung stellt“.

(hib/CHE)

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1 Kommentar

  • T. Kraft

    Schnee von gestern! Die Anfrage der SPD an die Bundesregierung ist aus Januar, die Antwort der Bundesregierung aus März. Warum der Nachrichtendienst des Bundestages das in dieser Woche geschrieben hat, ist mir ein Rätsel. In dieser Legislaturtperiode passiert da gar nichts mehr. Warum auch vor der Wahl noch Geld ausgeben?

    T. Kraft

    10. Mai 2013 at 23:45

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