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Reisendes Denkmal erinnert an Opfer der „Euthanasie“-Morde

„Die grauen Busse“ kommen nach Frankfurt. Begleitend gibt es Vorträge, Ausstellungen und andere Veranstaltungen.

Noch umzäunt steht heute in Frankfurt am Main ein grauer Bus aus Beton auf dem zentralen Rathenauplatz. (Foto: Frank Rumpenhorst/dpa)

Noch umzäunt steht heute in Frankfurt am Main ein grauer Bus aus Beton auf dem zentralen Rathenauplatz. (Foto: Frank Rumpenhorst/dpa)

Das Betondenkmal soll an die Verbrechen der Nazis an psychisch kranken oder geistig behinderten Kindern und Erwachsenen erinnern. Diese wurden meist in grauen Bussen abtransportiert. (Archivfoto von 2013 in Kassel: Uwe Zucchi /dpa)

Das Betondenkmal soll an die Verbrechen der Nazis an psychisch kranken oder geistig behinderten Kindern und Erwachsenen erinnern. Diese wurden meist in grauen Bussen abtransportiert. (Archivfoto von 2013 in Kassel: Uwe Zucchi /dpa)

Das reisende Denkmal „die grauen Busse“ erinnert von Samstag an in Frankfurt an die Opfer der nationalsozialistischen Euthanasie-Morde. Die 70 Tonnen schweren Betonbusse stehen für die grauen Postbusse, in denen Patienten mit psychischen Erkrankungen oder geistigen Behinderungen in sogenannte Tötungsanstalten transportiert wurden. Auch im mittelhessischen Hadamar wurden Tausende durch Vergasungen, Giftinjektionen, Medikamente oder Verhungern ermordet. Unter ihnen waren mehr als 1000 Menschen aus Frankfurt.

Frankfurt ist die 20. Station der Reise des Denkmals, das unter anderem schon in Berlin, Köln und München zu sehen war. Die „grauen Busse“ stehen bis Ende Mai auf dem Rathenauplatz in der Frankfurter Innenstadt. Begleitend zum Denkmal sind Vorträge, Ausstellungen und andere Veranstaltungen geplant.

Webseiten:
Die grauen Busse in Frankfurt
Das Denkmal der grauen Busse

(dpa/lhe)

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1 Kommentar

  • Elisabeth Wirthensohn

    Hoffentlich kommt das auch in örtlichen Nachrichten in Frankfurt vor.

    19. August 2017 at 11:09

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