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Rheinland-Pfalz: CDU kritisiert fehlende Konzepte der Regierung für Inklusion

Neben speziellen Lehrmitteln oder Fachräumen würden vor allem mehr Integrationshelfer nötig.

Patrick Schnieder (Foto: CDU)

Patrick Schnieder (Foto: CDU)

Zur Umsetzung der Inklusion an den Schulen fordert die CDU konkrete inhaltliche und finanzielle Konzepte von der rot-grünen Landesregierung. Es gehe darum, die personellen und pädagogischen Voraussetzungen zu schaffen, sagte der Generalsekretär der Partei, Patrick Schnieder, am Dienstag in Mainz. Zudem müsse die Finanzierung des gemeinsamen Lernens von Kindern mit und ohne Behinderungen geklärt werden. Dabei dürfe das Land die Kommunen nicht alleine lassen.

Nach einer rot-grünen Gesetzesnovelle sollen Eltern von Kindern mit Behinderungen ab dem 1. August 2014 frei wählen dürfen, ob sie ihr Kind auf eine Schwerpunktschule oder auf eine Förderschule mit Sonderbetreuung schicken wollen. Das Netz der Schwerpunktschulen soll deshalb laut Bildungsministerium schrittweise ausgebaut werden.

Nach Ansicht der CDU drohen den verschuldeten rheinland-pfälzischen Kommunen zusätzliche Kosten: Neben speziellen Lehrmitteln oder Fachräumen würden vor allem mehr Integrationshelfer nötig. „Inklusion darf nicht nur als Etikett aufgeklebt werden“, sagte die Vorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung der Partei, Anke Beilstein.

(dpa)

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2 Kommentare

  • Mister Marple

    Dabei dürfte Rheinland-Pfalz dank Miles-Paul und Malu Dreier am weitesten sein. Aber die Klage nach dem fehlenden Geld klingt gerade von der CDU ziemlich falsch.

    30. April 2014 at 10:25
  • Dani

    Wenn es danach ginge, Mr. Marple, dürften in Deutschland horrende Summen für Inklusion zur Verfügung stehen – oder wer verwaltet unsere Finanzen? 😉

    1. Mai 2014 at 22:07

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