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Rheuma: Für Off-Label-Medikamente Kostenübernahme beantragen

Viele Arzneimittel sind nur für bestimmte Krankheiten zugelassen, wirken aber auch bei rheumatischen Erkrankungen.

Professor Dr. Hanns-Martin Lorenz, Leiter der Sektion Rheumatologie an der Abteilung Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg (Foto: Medienzentrum des Universitätsklinikums Heidelberg)

Professor Dr. Hanns-Martin Lorenz, Leiter der Sektion Rheumatologie an der Abteilung Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg (Foto: Medienzentrum des Universitätsklinikums Heidelberg)

Rheumapatienten sollten für Off-Label-Medikamente eine Kostenübernahme bei der Krankenkasse beantragen. Darauf weist Professor Hanns-Martin Lorenz im Vorfeld des 41. Rheuma-Kongresses vom 18. bis 21. September 2013 in Mannheim hin. Lorenz ist Leiter der Sektion Rheumatologie am Universitätsklinikum Heidelberg.

Das Problem bei der Behandlung von vielen entzündlich rheumatischen Erkrankungen sei, dass viele Medikamente nur für bestimmte Krankheitsbilder zugelassen sind, aber auch bei rheumatischen Erkrankungen wirken. Off-Label bezeichnet den Gebrauch von Medikamenten außerhalb des Zulassungskreises.

Wollen Ärzte ihren Patienten diese Medikamente verschreiben, sind die Kassen nicht verpflichtet, dafür zu zahlen. Trotzdem kann es sich lohnen, wenn der Arzt ein Privatrezept ausstellt. Mit dem Rezept kann der Patient bei der Krankenkasse eine Kostenübernahme beantragen.

(dpa)

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