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Rheumapatienten haben höheres Herzinfarkt-Risiko

Bei der Entzündungsreaktion im Körper werden auch die Blutgefäße in Mitleidenschaft gezogen.

Bewegung hilft, das Risiko zu reduzieren (Foto: Petra Bork7pixelio.de)

Bewegung hilft, das Risiko zu reduzieren (Foto: Petra Bork7pixelio.de)

Rheumapatienten haben ein zweimal so hohes Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko wie gesunde Menschen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Stuttgart hin.

Beim sogenannten Gelenkrheuma greift die körpereigene Abwehr gesundes Gewebe an – in erster Linie sind die Knochen betroffen. Allerdings geht damit eine Entzündungsreaktion im ganzen Körper einher, die auch die Blutgefäße in Mitleidenschaft zieht. Unbehandelt kann Rheuma so lebensgefährlich werden. Medikamente dämmen das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko ein.

Die Betroffenen selbst sollten darauf achten, dass ihre Blutdruck-, Blutzucker- und Blutfettwerte stimmen. Außerdem hilft Bewegung. Zigaretten sind für Rheumapatienten tabu, denn sie fördern die Entzündung der Gelenke und reduzieren die Wirksamkeit der Medikamente.

(dpa)

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