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ROLLINGPLANET-Nachrichtenticker


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„BehindArt“ in Darmstadt

BehindART ist eine Kunstinitiative des Paritätischen Hessen für Menschen mit Behinderungen.

BehindART ist eine Kunstinitiative des Paritätischen Hessen für Menschen mit Behinderungen.

Samstag, 10.5.2014 Der Paritätische Wohlfahrtsverband lädt zur Kunstausstellung „BehindArt“ (Projektleiterin ist Heidi Schrickel-Benz) in die Darmstädter Sparkasse am Luisenplatz ein. Es ist mittlerweile die 17. Auflage der Schau, die Gemälde, Zeichnungen und Collagen von Menschen mit Behinderung einer größeren Öffentlichkeit präsentiert. Die Arbeiten sind bis 28. Mai während der Sparkassen-Öffnungszeiten zu sehen. Internet: www.behindart.org (ag)

Rehability mit neuem Aktiv-Reha-Center in Dresden

Rehability-SchriftzugSamstag, 10.5.2014 Nach der erfolgreichen Einführung des ersten Aktiv-Reha-Centers in Heidelberg in 2012/13 hat ROLLINGPLANET-Sponsor Rehability auch seine Dresdner Filiale zu einem Erlebnisgeschäft ausgebaut. Verbunden ist dies mit einem Umzug – Eröffnung der nunmehr fast 1000 Quadratmeter großen Räumlichkeiten ist am 23. Mai 2014 in der Berliner Str. 13 (500 Meter entfernt vom alten Standort). (PM)

Teurer Prozess: Pistorius verkauft Haus

Das ehemalige Pistorius-Haus (Foto: iwdn)

Das ehemalige Pistorius-Haus (Foto: iwdn)

Freitag, 9.5.2014 Oscar Pistorius ist sein Haus in Pretoria (Südafrika), in dem er im vergangenen Jahr seine Freundin Reeva Steenkamp erschoss, nach langer Anstrengung per Versteigerung losgeworden. „Wir haben einen Käufer, die Eigentumsrechte werden bereits übertragen“, sagte Maklerin Ansie Louw – die Frau von Pistorius-Trainer Ampie Louw – heute der Nachrichtenagentur AFP. Mit dem Erlös aus dem Verkauf will der 27-Jährige die explodierenden Kosten seines Gerichtsverfahrens abdecken. Im vergangenen Jahr hatte der sechsfache Paralympicssieger den Wert des Hauses bei einer Auflistung seines Vermögens mit 350.000 bis 370.000 Euro angegeben. (ag)

Südafrikas Gebärdensprachdolmetscher-Betrüger ist jetzt ein Werbeheld

Freitag, 9.5.2014 Der Gebärdensprachdolmetscher von der Trauerfeier für Nelson Mandela schlägt aus seinem irritierenden Auftritt im Dezember (ROLLINGPLANET berichtete: Ein Betrüger zu Mandelas Abschied offenbar Kapital. Thamsanqa Jantjie macht jetzt Werbung für eine Smartphone-App – und beweise dabei Selbstironie, wie Spiegel online kommentiert.

Maren Müller-Erichsen aufgetaucht

Freitag, 9.5.2014 100 Tage schwarz-grün in Hessen: Aus diesem Anlass hat vor kurzem „SelbstAktiv“, die Arbeitsgemeinschaft der Menschen mit Behinderung in der SPD, sich auf ROLLINGPLANET gefragt, ob irgendjemand Maren Müller-Erichsen – die Behindertenbeauftragte des Bundeslandes – gesehen habe: „Viel Zeit auf ihr Ehrenamt scheint sie nicht verwenden zu können; zumindest übt sie es doch sehr im Verborgenen aus (oder wer von uns Betroffenen hat schon mal von ihr gehört?. Die Dame (hier gibt es ein Porträt) ist aufgetaucht: Der Hessische Innenminister Peter Beuth hat Maren Müller-Erichsen für die neue Legislaturperiode im Amt bestätigt. (jl)

Eine Sozialarbeiterin für Oscar Pistorius

Donnerstag, 8.5.2014 „Tieftraurig“ habe Sozialarbeiterin Yvette van Schalkwyk Oscar Pistorius am Tag nach dem Tod seiner Freundin (erschossen in der Nacht zum Valentinstag 2013) erlebt: „Ich sah einen gebrochenen Mann, der emotional litt.“ Sie könne sich nicht vorstellen, dass der Paralympics-Star das alles vorgespielt hat, sagte sie im Mordprozess aus. Die Sozialarbeiterin hatte sich überraschend selbst als Zeugin gemeldet. (ag)

Zalando prüft Jobs für Behinderte

Donnerstag, 8.5.2014 Der Onlineversandhändler Zalando (ehemaliger, inzwischen nicht mehr aktuelle Werbespruch: „Schrei vor Glück“) prüft derzeit, ob er in seinem neuen Logistikzentrum im Güdderather Regiopark (Nordrhein-Westfalen) auch Menschen mit Behinderung anstellen kann. Verdi hatte kritisiert, dass das Unternehmen nicht auf Inklusion setze. (ROLLINGPLANET fragt sich allerdings angesichts des Rufs von Zalando als Horror-Arbeitgeber: Vielleicht ist das besser so?) „In der aktuellen Aufbauphase ist das alleine aus Sicherheitsgründen noch nicht möglich“, sagte Zalando-Sprecher Matthias Ernst. „Aber in zwei Wochen gibt zu dieser Frage ein Treffen mit der Arbeitsagentur.“ Vielleicht werden ja anschließend wenigstens einige erfolgreiche Jobvermittler vor Glück schreien. (jl)

Reuige Einbrecher in Istanbul bitten behinderte Frau um Verzeihung

Donnerstag, 8.5.2014 Nach dem Einbruch in die Wohnung einer behinderten Frau in Istanbul haben die Täter ihre Beute zurückgebracht und das Opfer schriftlich um Entschuldigung gebeten. „Wir sind Diebe, aber nicht ohne Gewissen“, schrieben sie, wie die Zeitung „Sabah“ am Donnerstag berichtete. „Es tut uns sehr leid, wir wussten nicht, dass Sie behindert sind, entschuldigen Sie bitte“, heißt es demnach in dem Brief an die bestohlene Beamtin Emriye Celebi. Der Einbruch ereignete sich im Stadtteil Maltepe auf der asiatischen Seite der türkischen Millionenmetropole. (ag)

„Jugend trainiert für Olympia/Paralympics“ vor Aus: Entsetzen über Halbierung der Gelder

Jugend trainiert fuer ParalympicsDonnerstag, 8.5.2014 Die vom Bund vorgesehene Halbierung der Finanzmittel für die Schulwettbewerbe „Jugend trainiert für Olympia“ und „Jugend trainiert für Paralympics“ (ROLLINGPLANET berichtete) hat bei Organisatoren und Sport-Fachverbänden für Entsetzen gesorgt.

„Die geplante Reduzierung in Höhe von insgesamt 350.000 Euro ist eine Riesenbedrohung. Wenn wir nicht bis Mitte des Jahres die Gelder für die Finals 2015 zusammenhaben, könnte es das Aus des traditionellen Wettbewerbes bedeuten, an dem sich in diesem 800.000 Schüler beteiligen“, erklärte Baden-Württembergs Kultusminister Andreas Stoch am Donnerstag nach der Sitzung des Kuratoriums der Deutschen Schulsport-Stiftung. Seit 1969 gibt es den Schulsportwettbewerb, seit dem Vorjahr tragen die Behindertsportler ihre Endkämpfe gemeinsam mit den Nichtbehinderten aus. (dpa)

Ossis haben bessere Zähne als Wessis

Donnerstag, 8.5.2014 Menschen in den alten Bundesländern haben nach Einschätzung der Krankenkasse Barmer GEK Nachholbedarf bei der Zahnvorsorge. Weniger Zahnarztmuffel gibt es demnach in den ostdeutschen Ländern: 2012 sind jeweils mehr als 60 Prozent der Thüringer und Sachsen zur Prophylaxe gegangen, wie die Barmer mitteilte. In Bremen lag der Wert nur bei rund 44 Prozent, in Bayern bei 56 Prozent.

Die Schere geht auch bei den Eigenanteilen für Zahnersatz auseinander: In Baden-Württemberg wurden dafür im Schnitt 936 Euro ausgegeben, in Sachsen-Anhalt nur 508 Euro. Als Ursachen vermutet die Barmer GEK unterschiedliche Sozialisation und ein Wohlstandsgefälle. Grundlage des jährlichen Reports sind anonymisierte Routinedaten der Barmer GEK. Bei der Kasse sind rund 8,6 Millionen Deutsche versichert. (dpa)

Verdacht auf Behandlungsfehler: Kasse erstellt kostenfreies Gutachten

Donnerstag, 8.5.2014 Beim Verdacht auf einen Behandlungsfehler wenden sich gesetzlich Versicherte am besten an ihre Krankenkasse. Diese ist gesetzlich dazu verpflichtet, ein kostenfreies Gutachten für Betroffene erstellen zu lassen. Darauf weist die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) hin.

Privatpatienten haben dagegen keinen Anspruch auf ein medizinisches Gutachten, das dazu dient, einen Verdacht zu prüfen. Sie sollten die Versicherung trotzdem informieren und um Hilfe bitten. Weitere Anlaufstellen sind die Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen der Landesärztekammern. (dpa/tmn)


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