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ROLLINGPLANET-Nachrichtenticker


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Prominente schälen Spargel zugunsten MS-Betroffener

Montag, 12.5.2014 Bestsellerautorin Nele Neuhaus, Fußballtrainer-Legende Dragoslav Stepanovic, Lindenstraßen-Darsteller Jo Bolling und Lottofee Karin Tietze-Ludwig sind einige der Prominenten, die am Samstag, 17. Mai, für einen guten Zweck Spargel schälen werden. Zum siebten Mal setzen sich Hotelmanager, Küchenchefs und Prominente vor die Galeria Kaufhof an der Hauptwache und schälen Deutschlands beliebtestes Gemüse zugunsten der Deutschen Multiplen Sklerose Gesellschaft (DMSG) Landesverband Hessen. Mathias Münch vom Hessischen Rundfunk moderiert die Benefizaktion in der Frankfurter Innenstadt. (ag)

Inklusion: Rheinland-Pfalz erwartet keinen Massenansturm auf Schwerpunktschulen

Montag, 12.5.2014 Ab 1. August haben Eltern von behinderten Kindern in Rheinland-Pfalz laut Schulgesetz die freie Wahl zwischen einer speziellen Förderschule oder einer sogenannten Schwerpunktschule (Regelschule, in der behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam unterrichtet werden). Dennoch geht das rheinland-pfälzische Bildungsministerium nicht davon aus, dass es zum nächsten Schuljahr einen Massenansturm auf die inklusiven Schwerpunktschulen geben wird. Nach ersten Einschätzungen der Schulaufsicht werden zum Schuljahr 2014/2015 etwa 400 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf neu an Schwerpunktschulen angemeldet. Das wäre ein Plus von Hundert, im aktuellen Schuljahr gab es etwa 300 Neuanmeldungen. (ag)

Heute ist Tag des Chronischen Erschöpfungssyndroms CFS und der Krankenpflege

Montag, 12.5.2014 Vom Chronischen Erschöpfungssyndrom CFS sind nach Schätzungen des Selbsthilfeverbandes Fatigatio in Deutschland rund 300.000 Menschen betroffen. Von CFS spricht man, wenn ein Mensch länger als sechs Monate an lähmender Ermüdung leidet und keine andere Krankheit die Ursache ist. Nebensymptome sind oft Kopf- und Gliederschmerzen, geschwollene Lymphknoten und Magen-Darm-Beschwerden.

Verbände machen am CFS-Tag auf das oft nicht erkannte Syndrom aufmerksam. Am 12. Mai wurde die Krankenschwester Florence Nightingale (1820-1910) geboren, die eine CFS-artige Erkrankung gehabt haben soll. Wegen ihrer Verdienste wird am 12. Mai zudem der Tag der Krankenpflege begangen. (dpa)

Treffen des neuen Münchner Netzwerks SPINKNET für Sport und Inklusion

SPINKNET-Schirmherrin Birgit Kober  (Foto: USC München Rollstuhlsport/Christine Linnig)

SPINKNET-Schirmherrin Birgit Kober (Foto: USC München Rollstuhlsport/Christine Linnig)

Montag, 12.5.2014 Heute Abend trifft sich das neue Münchner Netzwerk für Sport und Inklusion SPINKNET. Auch ROLLINGPLANET gehört dazu. Ziel von SPINKNET ist es, dass sich Vereine, Einrichtungen und Firmen der Landeshauptstadt zusammenschließen, um sich bei ihrem gemeinsamen Anliegen auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen. Initiiert wurde SPINKNET vom USC München München Rollstuhlsport e.V., Deutschlands erfolgreichstem Rollstuhlbasketballverein. Zu den Schirmherren gehört unter anderem Paralympicssiegerin Birgit Kober. (jl)

Demenz-Diagnose macht vielen große Angst

Montag, 12.5.2014 Eine Demenz ist für viele eine verheerende Diagnose. Jeder Dritte (33 Prozent) würde mit dieser Erkrankung nicht weiter leben wollen. Das geht aus einer repräsentativen Forsa-Umfrage hervor. 42 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen das Thema große Angst bereitet. Fast ebenso viele sagten allerdings, dass sie sich grundsätzlich nicht mit möglichen Krankheiten beschäftigen (41 Prozent).

Die überwiegende Mehrheit zeigte außerdem Verständnis dafür, dass Menschen mit der Diagnose Demenz völlig verzweifelt sind (90 Prozent). Zu den Erfahrungen mit dem Thema Demenz gaben die meisten an, einen Betroffenen persönlich zu kennen (31 Prozent). Insgesamt 6 Prozent der Interviewten pflegen oder haben eine nahestehende Person mit Demenz gepflegt. Von dieser Gruppe gab die Mehrheit an, diese Pflege als sehr belastend empfunden zu haben (83 Prozent). (dpa)

Netzwerk Inklusion will mehr als nur eine Chance

Montag, 12.5.2014 Das Frankfurter Netzwerk Inklusion (rund 200 Institutionen und Privatpersonen) hat am Samstag in der Innenstadt darum geworben, die Integration behinderter Menschen als Chance zu begreifen. „Menschen mit Behinderung werden immer noch oft an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Und das, obwohl die UN-Konvention schon seit 2006 beschlossen ist“, erläuterte Mitorganisatorin Frauke Ackfeld, Mutter eines Kindes mit Down-Syndrom. „Wir fordern die Politik und die Öffentlichkeit auf, Inklusion nicht mehr nur als Chance zu begreifen. Es geht nicht um das Ob, sondern um das Wie.“ (ag)

Reha-Branche trifft sich zur Weltleitmesse OT World in Leipzig

Sonntag, 11.5.2014 Orthopäden, Reha-Techniker und Mediziner treffen sich von diesem Dienstag (13.5.) an in Leipzig zur Weltleitmesse OT World. Die viertägige Schau bis Freitag mit dazugehörigem Kongressprogramm sei die weltgrößte Branchenveranstaltung, sagte Messe-Sprecherin Berit Melle.

Gezeigt werden Neuheiten aus der Orthopädie und Reha-Technik – von ästhetischen Prothesen bis hin zu Einrichtungen für die Behandlung stark übergewichtiger Patienten. Bei der vorangegangenen Auflage der Messe wurden 2012 rund 19.500 Fachbesucher aus 93 Ländern gezählt. (dpa/sn)

Aus für Michelle Hunzikers Show

Michelle Hunziker (Foto: IWN)

Michelle Hunziker (Foto: IWN)

Sonntag, 11.5.2014 Nach nur einer Sendung hat das ZDF wegen zu geringer Zuschauerzahl „Die große Überraschungsshow” mit Michael Hunziker (37) – Ex-Co-Moderatorin von Thomas Gottschalk bei „Wetten, dass…“, bis Samuel Koch verunglückte – eingestellt. In der Show wurden vor allem ehrenamtlichen Helfern Wünsche erfüllt. (ag)

Baden-Württemberg streicht deutlich weniger Lehrerstellen als geplant

Sonntag, 11.5.2014 Die grün-rote Landesregierung von Baden-Württemberg will zum Schuljahresbeginn 2014/2015 deutlich weniger Lehrerstellen als ursprünglich geplant streichen. Um den Mehrbedarf insbesondere für den Ausbau von Ganztagsschulen und die Integration Behinderter an den Regelschulen (Inklusion) zu decken, bekommt das Kultusministerium kurzfristig 20 Millionen Euro. (dpa/lsw)

Eltern bitten um Mithilfe: Vanessa M. aus Artern spurlos verschwunden

Wer hat Vanessa M. gesehen? (Foto: privat)

Wer hat Vanessa M. gesehen? (Foto: privat)

Samstag, 10.5.2014 Die 14-jährige Vanessa M. aus Artern (Thüringen) ist spurlos verschwunden. Die Eltern bitten um Mithilfe bei der Suche nach dem Mädchen, das am Mittwoch um 16.30 Uhr ihre Wohngruppe für geistig Behinderte verlassen hat und seitdem nicht mehr gesehen wurde. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens trug Vanessa eine pinkfarbene Fleecejacke, die vor einigen Monaten bei Lidl verkauft wurde. Außerdem trug sie ein großes Basecap und eine pinkfarbene Brille. Hinweise nehmen telefonisch die Polizei in Artern unter (03466) 3610 oder die Eltern unter (03466) 3699898 an. (PM)

Wie deutsche Sitzvolleyballer das Ausland erobern

Samstag, 10.5.2014 Sitzvolleyball in Deutschland ist ein Nischensport ohne geregelten Ligabetrieb. Es sind nicht einmal zehn Vereine, in denen der Sport ambitioniert gespielt wird. Und nur auf wenigen Turnieren können sich die Mannschaften miteinander messen. Spieler des TSV Bayer 04 Leverkusen freuen sich deshalb, dass sie in den Niederlanden ihr sportliches Glück gefunden haben – ein interessanter Bericht dazu ist in der „Welt“ zu lesen. (ag)

Kletterturm für Behinderte in Gubitzmoos eröffnet

Samstag, 10.5.2014 Für rund 50.000 Euro hat Christine Holzinger ihr altes Silo in Gubitzmoos im Hummeltal (Bayern) in einen Kletterturm für Menschen mit Behinderung verwandelt. Sie können dort ohne Leistungsdruck klettern, ein Übungsleiter des Deutschen Alpenvereins (DAV) und Holzinger helfen dabei. Für die Krankengymnastin, die Hippotherapie im Landkreis Bayreuth anbietet, ist damit, wie sie erzählt, ein Traum in Erfüllung gegangen. (ag)

Bad Münstereifel: Viel Spaß beim Hüpfen

Bad Münstereifel - Stadtansicht Richtung Westen (Foto: Wikipedia/Putput)

Bad Münstereifel – Stadtansicht Richtung Westen (Foto: Wikipedia/Putput)

Samstag, 10.5.2014 Barrierefrei ist das Rathaus des Erholungsortes Bad Münstereifel bei Köln (Nordrhein-Westfalen) nicht. Dies stellt derzeit Bürgermeister Alexander Büttner (CDU) nach einer Fersenoperation fest: „Ich hüpfe brav jeden Tag die 25 Stufen zu meinem Dienstzimmer hoch.“ Auf die Idee, dass für Menschen mit Behinderung und Senioren ein Fahrstuhl in seinem Dienstgebäude nicht schlecht wäre, ist das Stadtoberhaupt aber offensichtlich auch jetzt noch nicht gekommen. (ag)


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