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Lebenshilfe Köln mit Postkartenaktion „Respekt!“

Postkarten der Lebenshilfe Köln

Postkarten der Lebenshilfe Köln

Freitag, 25.4.2014 Eines der gezeigten T-Shirts spricht uns besonders aus dem Herzen: „Sie können mich siezen“ haben wohl schon viele von uns gedacht, wenn wir einfach geduzt wurden… Mit der Postkarten-Aktion „Wo Respekt gelebt wird, findet Vielfalt Freunde“ möchte die Lebenshilfe Köln Mut machen, auf Menschen mit Behinderung zuzugehen. Noch immer verstelle eine Behinderung häufig einen vorurteilsfreien Blick auf den Menschen mit seinen individuellen Stärken und Schwächen, so die Initiatoren zu ihrer Aktion. Die Behinderung stehe im Vordergrund und erschwere eine Begegnung. Viele Menschen hätten Angst, etwas falsch zu machen und würden daher eine Kontaktaufnahme vermeiden. (jl)

Azubi macht’s möglich: Mühlhausen bietet erstmals barrierefreie Stadtführungen an

0f0c5d626bFreitag, 25.4.2014 In Mühlhausen (33.000 Einwohner, Thüringen) gibt es erstmals Stadtführungen für Menschen mit Behinderung – dank eines Azubis im dritten Lehrjahr von Tourist Information: Christin Müller entwickelte im Rahmen ihres Abschlussprojektes das Konzept „Stadt(ver)führung barrierefrei“ (in Zusammenarbeit mit dem Verein Freunde der Rollstuhlfahrer e. V. und der Behindertenvertretung der Stadt). Das Angebot „ist in Ablauf und Tempo an die jeweiligen Bedürfnisse aller Gäste mit Handicap angepasst“.

Oberbürgermeister Johannes Bruns erklärte bei der gestrigen Premiere: „Mühlhausens Charme einer mittelalterlichen Reichsstadt auch Menschen mit Behinderung zugänglich zu machen, liegt uns natürlich sehr am Herzen.“ Natürlich? fragt sich ROLLINGPLANET. Oder muss sich erst ein Azubi finden, der sich der Arbeit annimmt? (jl/Foto: Tourist Information)

Rollstuhlbasketball: Skywheelers wollen Challenge Cup gewinnen

Freitag, 25.4.2014 Die Mainhatten Skywheelers wollen nach einer enttäuschenden Saison im spanischen Badajoz im Finalturnier des Challenge Cup (24. bis 27. April) für positive Schlagzeilen sorgen: „Der Gewinn des Challenge Cups ist unser großes Ziel“ (Manager Pierre Fontaine).

Die Mannschaft von Cheftrainer Malik Zahary trifft in der Gruppe B auf die Teams Interwetten – Coloplast Sitting Bulls (Österreich), die Pilatus Dragons (Schweiz) und die Oldham Owls (England). Im Halbfinale oder im Finale könnte es zu einem deutschen Aufeinandertreffen kommen: Mit den BG Baskets Hamburg steht ein Ligakonkurrent aus der RBBL ebenfalls im Challenge Cup.

„Die Stadt Frankfurt, Rehability und FIAT haben uns bei dieser Auswärtsfahrt maßgeblich unterstützt“, bedankte sich Fontaine. (PB)

ARTE berichtet über Multiple Sklerose

Donnerstag, 24.4.2014 Die ARTE-Sendung „X:enius“ widmet sich am Freitag, 25. April, um 8:30 Uhr (Wiederholung um 17 Uhr) in einer 27-minütigen Sendumg dem Thema „Multiple Sklerose – Die rätselhafte Krankheit“. Interviewt wird unter anderem der Berliner Charité-MS-Experte Professor Lutz Harms (Neurologe). (RP)

Der „Fall Henri“ schlägt Wellen

Anderer Meinung als Minister Stoch: Der Fall Henri sei “ein fatales Signal und eine große Enttäuschung für Eltern von Kindern mit Handicap”, so Baden-Württembergs Gerd Weimer (Foto: dpa)

Anderer Meinung als Minister Stoch: Der Fall Henri sei “ein fatales Signal und eine große Enttäuschung für Eltern von Kindern mit Handicap”, so Baden-Württembergs Gerd Weimer (Foto: dpa)

Donnerstag, 24.4.2014 Andreas Stoch (SPD) warnt davor, den Wunsch einer Familie aus Walldorf, ihren Sohn Henri (Down-Syndrom) auf eine Gymnasium zu schicken (ROLLINGPLANET berichtete), zu einem symbolischen Fall zu machen. „Es besteht die Gefahr, dass man vergisst, dass es um das Wohl eines Kindes geht“, sagte Stoch am Donnerstag in Stuttgart. Von diesem Einzelschicksal hänge nicht ab, ob die Inklusion – also der Besuch behinderter Kinder von Regelschulen – im Südwesten gelinge. Immerhin gebe es landesweit bereits 400 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf an Gymnasien.

In ein, zwei Wochen werde geklärt sein, ob es zur Beschulung in dem Walldorfer Gymnasium (Rhein-Neckar-Kreis), dessen Schulkonferenz die Beschulung des Kindes mit Down-Syndrom ablehnt, Alternativen gebe. Dann müsse die Schulverwaltung entscheiden. Dabei sei ein „nicht unbeachtlicher“ Faktor, ob die Gremien vor Ort, insbesondere die Schulkonferenz, der Beschulung des Kindes zustimmten oder nicht.

Nachdem sich inzwischen fast 18.000 Menschen im Internet für Henri eingesetzt haben, wird nun auch zur Onlineunterschrift dagegen aufgerufen. Unterzeichnet wurde die Gegenpetition bis zum Mittwochmittag aber nur von knapp 250 Menschen. Initiiert ist die Gegenpetition von einem Walldorfer, dessen Bruder schwerbehindert ist. Der Bruder habe erst auf einer Sonderschule wahre Freundschaften zu Gleichaltrigen knüpfen können. Henri werde auf einem Gymnasium immer zu den Schlechtesten gehören und sich nie behaupten können, heißt es weiter. (dpa/lsw)

Sporthilfe zahlt 95.000 Euro Prämie an Paralympics-Medaillengewinner

Donnerstag, 24.4.2014 Die Deutsche Sporthilfe schüttet eine Gesamtprämie von 95.000 Euro an die Medaillengewinner der Paralympics aus. In Sotschi hatten die deutschen Behindertensportler neunmal Gold, fünfmal Silber und einmal Bronze gewonnen. Erstmals galt dieselbe Prämienstaffelung wie bei Olympia: Für Platz eins 20.000 Euro, für Platz zwei 15.000 Euro und für Rang drei 10.000 Euro.

Mehrfache Erfolge wie von Monoskifahrerin Anna Schaffelhuber, die mit fünf alpinen Triumphen zum Paralympics-Star avancierte, werden allerdings nur einmalig honoriert. Die Olympia-Starter hatten für 19 Medaillen insgesamt 548.500 Euro kassiert. (dpa)

Multiple-Sklerose-Infotag am 17.5. in Konstanz

Donnerstag, 24.4.2014 Am Samstag, den 17. Mai, lädt die AMSEL, Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg e.V., gemeinsam mit der AMSEL-Kontaktgruppe Konstanz zum MS-Infotag ein. Beginn ist 11 Uhr in den Kliniken Schmieder, Eichhornstr. 68, Konstanz. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldung ist bis 3. Mai beim AMSEL-Landesverband unter Tel. 0711/69786-0 oder bei [email protected] erforderlich. (PM)

Beratung: Apotheken fallen bei Stiftung Warentest durch

Donnerstag, 24.4.2014 Apotheker sind bei der Abgabe von Medikamenten zur Beratung verpflichtet – egal, ob der Kunde das Arzneimittel online bestellt oder in einer Apotheke vor Ort kauft. Einem aktuellen Test der Stiftung Warentest zufolge kommen beide Sparten dieser Beratungspflicht aber nicht ausreichend nach. Wer ein Rezept einlösen oder frei verkäufliche Medikamente erwerben will, fragt daher am besten aktiv nach und beschreibt seine Symptome, raten die Warentester in ihrer Zeitschrift „test“ (Ausgabe 05/2014).

Dazu sollte der Kunde am besten etwas Zeit einplanen und auf die Fragen des Apothekers eingehen. Außerdem empfiehlt es sich, den Apotheker zu bitten, im Computer nach Wechselwirkungen des gewünschten Medikaments mit anderen Arzneimitteln nachzusehen. Eine Liste, die alle aktuell eingenommen Medikamente des Patienten aufführt, ist dabei hilfreich.

Versandapotheken erkannten im Test Wechselwirkungen rezeptpflichtiger Medikamente besser als die Apotheken vor Ort. Diese gaben dafür bessere Auskünfte bei der Abgabe rezeptfreier Medikamente. Versandapotheken müssen den Warentestern zufolge eine Beratungs-Hotline anbieten. Untersucht wurden 17 Online-Apotheken und 21 Vor-Ort-Apotheken in sechs Städten, denen je sieben verschiedene Testaufgaben gestellt wurden. (dpa)

Rollis, haltet Euch gut fest: Hitachi baut schnellsten Fahrstuhl der Welt

Donnerstag, 24.4.2014 Der japanische Elektrotechnik- und Maschinenbaukonzern Hitachi hat angekündigt, den schnellsten Lift der Welt bauen zu wollen. Personen soll er mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1.200 Metern pro Minute – das entspricht umgerechnet 72 Stundenkilometern – in luftige Höhen befördern. Geplanter Einsatzort ist das „CTF Finance Centre“, ein 530 Meter hoher Wolkenkratzer, der 2016 in der südchinesischen Stadt Guangzhou eröffnet werden soll. Läuft alles nach Plan, wird der „Ultra-High-Speed“-Fahrstuhl die Besucher des CTF Finance Centres in knapp 43 Sekunden von dem ersten in den 95. Stock transportieren. Der derzeitige Rekord liegt in Taiwan („Taipei 101 Buildung“,37 Sekunden vom fünften bis zum 89. Stockwerk) (pte)

Multiple Sklerose macht Biogen Idec reich

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Mittwoch, 23.4.2014 Das US-Biotechnologie-Unternehmen Biogen Idec hat im ersten Quartal von der Nachfrage nach seinen Multiple-Sklerose-Mitteln (MS) profitiert und mehr verdient als im Vorjahr. In den ersten drei Monaten stieg der Überschuss auf rund 480 Millionen USD (347 Millionen Euro). Im Vorjahreszeitraum waren es 427 Millionen Dollar. Ausschlaggebend für den Erfolg waren gleich drei MS-Medikamente: Zysabri, Avonex Tecfidera. (abg)


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