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ROLLINGPLANET-Nachrichtenticker


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Petition gegen Mangel von Pflegekräften in deutschen Krankenhäusern

Samstag, 26.4.2014 Anlässlich der prekären Situation und des oft unhaltbaren Mangels von Pflegekräften in deutschen Krankenhäusern hat die Frauenbeauftragte der Klinikums Saarbrücken, Heide Schneider, eine Online-Petition für eine vertretbare Mindestpflegepersonalbesetzung in deutschen Krankenhäusern ins Leben gerufen. 46.000 von 50.000 angestrebten Unterschriften sind bereits zusammen gekommen. Unterstützer können noch bis zum 28.4.2014 mitmachen: www.openpetition.de (PM)

Erste barrierefreie Küche aus Massivholz für Rollstuhlfahrer

Barrierefreie Küche aus Massivholz (Foto: Möbelmacher GmbH)

Barrierefreie Küche aus Massivholz (Foto: Möbelmacher GmbH)

Samstag, 26.4.2014 Die Möbelmacher GmbH aus dem Nürnberger Land hat eigenen Angaben zufolge die erste barrierefreie Küche aus Massivholz für Rollstuhlfahrer präsentiert. In der Einzelanfertigung lassen sich die Koch- und die Spülenarbeitsplatte in der Höhe verstellen. Auch die Oberschränke sind für Rollstuhlfahrer erreichbar. Zudem wurde ein Induktionswok-Kochfeld mit Vertiefung eingebaut. Dies erlaube das Rühren, ohne dass sich der Wok verschiebt. Zusätzlich entstand ein Spezialsekretär mit Auszug für die Küchenmaschine, die einhändige Schneidarbeiten für die Rollstuhlfahrerin erledigen kann, heißt es weiter. Der Dunstabzug lässt sich per Fernbedienung steuern, mit einem Klopfzeichen öffnet sich der Apothekerschrank. (PM)

Immer weniger Organspender: 20 Prozent mehr Patienten sterben

Samstag, 26.4.2014 Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) zeigt sich besorgt über die Bereitschaft zur Organspende in Deutschland. „20 Prozent mehr Patienten sterben auf den Wartelisten, weil es so viel weniger Organspenden gibt“, sagte DGIM-Vorsitzender Michael Manns vor Beginn des 120. Internistenkongresses in Wiesbaden mit Blick auf den Organspendeskandal. Auf der Tagung der DGIM werden sich von Samstag an 8500 Ärzte vier Tage lang unter anderem über Transplantationsmedizin austauschen. Weitere Schwerpunkte sind individualisierte Tumortherapie, Infektionskrankheiten und Übergewicht. (dpa)

Maiwoche in Osnabrück will weitgehend barrierefrei sein

Samstag, 26.4.2014 Osnabrücks Innenstadt-Open-Air-Spektakel (Freitag, 9. Mai, bis Sonntag, 18. Mai) war in der Vergangenheit wegen unnötiger Hürden für viele Rollstuhlfahrer ein Ärgernis. Dieses Jahr soll es besser sein, da soll die Maiwoche „weitgehend barrierefrei“ sein, heißt es in einer Ankündigung. So verzichten Stadt und Bühnenbetreiber auf den Hauptwegen weitgehend auf holprige Kabelbrücken am Boden und setzen stattdessen Kabeltraversen ein. (jl)

IDM Berlin 2014: Weitere Weltrekorde am zweiten Wettkampftag

Freitag, 25.4.2014 Nach dem zweiten Wettkampftag bei den 28. Internationalen deutschen Meisterschaften (IDM) der behinderten Schwimmer in Berlin haben die Athleten insgesamt 18 Weltrekorde aufgestellt. Zudem erzielten die Sportler schon sechs europäische Bestmarken. Die deutschen Starter holten in den A-Finals mit offener Wertung verschiedener Startklassen in den 12 Wettbewerben am Freitag allerdings keinen Sieg.

Am dichtesten dran waren die beiden Brustschwimmer Torben Schmidtke aus Potsdam und Christoph Burkhard aus Rottweil. Als Zweiter und Dritter mussten sie über 50 Meter nur dem Japaner Takayuki Suzuki den Vortritt in der Punktwertung lassen.

Die Nürnbergerin Elena Krawzow schaffte als Gesamt-Neunte über 200 Meter Brust in ihrer Startklasse SB 13 in 2:59,76 Minuten einen neuen Europarekord. Die Wettkämpfe in der Schwimmhalle des Europa-Sportparks mit Athleten aus 35 Nationen werden am Samstag und Sonntag fortgesetzt. (dpa/bb)

RTL Com.mit Award 2014: Holger Nikelis in der Jury

Holger Nikelis bei den Paralympics 2012 in London (Foto: Andreas Geist/BSNW)

Holger Nikelis bei den Paralympics 2012 in London (Foto: Andreas Geist/BSNW)

Freitag, 25.4.2014 Der RTL Com.mit Award richtet sich in diesem Jahr inhaltlich neu aus. Unter dem Motto „Wir suchen junge Helden“ will RTL junge Menschen würdigen, die nicht nur aktiv Sport treiben, sondern sich darüber hinaus auch beispielhaft sozial engagieren und dabei Menschen an den Sport heranführen. Damit rückt der Wettbewerb 2014 das Thema Ehrenamt in den Mittelpunkt, nachdem in den vergangenen sechs Jahren die Erfahrungen von Schülern mit Integration im Fokus standen.

Eines der Jurymitglieder ist Holger Nikelis, zweimaliger Paralympics-Sieger im Rollstuhl-Tischtennis. Der Kölner holte jüngst seinen zehnten deutschen Einzeltitel. Neben ihm entscheiden über die Sieger/innen: Ilkay Gündogan (Fußball-Nationalspieler), Benny Folkmann (Vorstandsmitglied Deutsche Sportjugend), Peter Kloeppel (RTL-Chefredakteur) und Ulrike von der Groeben (Sportmoderatorin „RTL Aktuell“). Die Com.mit Awards werden im September verliehen. (jl)

Segler Kröger gewinnt Weltcup-Regatta in Frankreich

Freitag, 25.4.2014 Heiko Kröger hat die Weltcup-Regatta vor Hyères in Frankreich gewonnen. Der Paralympics-Sieger von 2000 verwies seinen französischen Dauerrivalen Damien Seguin und die Britin Megan Pascoe in der Klasse 2.4mR auf die Plätze zwei und drei.

Kröger hatte sich mit einem Tagessieg in der letzten der zehn Wettfahrten mit einem Punkt Vorsprung durchgesetzt. „Es war extrem spannend, ich hätte heute nicht Trainer sein wollen“, sagte Kröger, „ich habe das entscheidende Rennen mit einem Meter Vorsprung gewonnen.“ Der Berliner 2.4mR-Steuermann Lasse Klötzing wurde Fünfter. (dpa)

Krankenkassen lehnen Finanzierung der Schlaganfall-Hilfe ab

Sozialsenator Mario Czaja (Foto und Partei: CDU)

Sozialsenator Mario Czaja (Foto und Partei: CDU)

Freitag, 25.4.2014 Die Berliner Krankenkassen lehnen eine Weiterfinanzierung der mobilen Schlaganfall-Hilfe ab. Das „Stemo“ der Berliner Feuerwehr löse keine strukturellen Probleme, teilten sie am Freitag mit. Ende Mai läuft die Finanzierung des Einsatzmobils aus. Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) hatte vorgeschlagen, für die nächsten anderthalb Jahre könnten die Kassen für die Bezahlung aufkommen. Projektkoordinator Heinrich Audebert wies auf erste Projekt-Ergebnisse hin. Demnach verkürzt das „Stemo“ die Zeit zwischen Alarmierung und Behandlungsbeginn um durchschnittlich 25 Minuten. Auch die Feuerwehr hält das Mobil für lebensrettend. (dpa/bb)


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