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Elektronische Patientendaten: Vom Rettungswagen in die Klinik

Montag, 23.6.2014 Die Daten von Notfallpatienten können künftig direkt aus dem Rettungswagen an die behandelnde Klinik übermittelt werden. Möglich macht das ein Telematikprojekt mit Tablet-PCs für bayernweit 1500 Rettungsfahrzeuge, das am Montag in München vorgestellt wurde. Damit können Ärzte schon Hilfsmaßnahmen in die Wege leiten, während der Patient noch unterwegs ins Krankenhaus ist.

„Der neue unmittelbare elektronische Datenaustausch zwischen Rettungsfahrzeug und Klinik spart Zeit und hilft Leben retten“, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Die bisherige Kommunikation mittels Funk, persönlichem Gespräch und Papierdokumentation habe zu Missverständnissen führen können.

Der Präsident des Bayerischen Roten Kreuzes, Theo Zellner, nannte die elektronische Patientendokumentation auf Tablet-PCs einen „Segen der Technik“. Übermittelt werden unter anderem Patientendaten, Notfall- und Behandlungsprotokolle, aber auch Informationen über die Vitalfunktionen des Kranken wie Blutdruck oder Herzfrequenz. (dpa/lby)

WM der Rollstuhlbasketballerinnen: Deutschland rollt locker ins Viertelfinale

Montag, 23.6.2014 Die deutschen Rollstuhlbasketballerinnen haben bei der WM in Toronto (Kanada) am Sonntagabend auch ihr drittes Gruppenspiel gegen den Außenseiter Brasilien 74:40 (21:10/50:18/65:28) gewonnen und sich damit vorzeitig für das Viertelfinale qualifiziert. Topscorerin war Mareike Adermann mit 29 Punkten. (PM)

WM der Rollstuhlbasketballerinnen: Zweiter Sieg im zweiten Spiel

Sonntag, 22.6.2014 Am zweiten Tag der Weltmeisterschaft in Toronto (Kanada) hat die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen Großbritannien mit 55:33 (17:10/31:18/41:27) geschlagen. Vor allem in der Defensive überzeugten die Korbjägerinnen und stellten am Ende mit Gesche Schünemann nicht nur die Top-Scorerin des Spiels (26 Punkte), sondern auch erneut den „Player of the game“ wie bereits beim Auftaktsieg gegen China. (aj)

Rollstuhlbasketballer: Erfolgreiche WM-Generalprobe in Gießen

Sonntag, 22.6.2014 Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren scheint für die WM vom 5. bis 14. Juli im südkoreanischen Incheon gerüstet zu sein. Im letzten Test vor dem Abflug nach Fernost schlug die Mannschaft von Bundestrainer Nicolai Zeltinger in Gießen den EM-Dritten Spanien klar mit 73:49 (17:12/38:20/58:41). (aj)

Diabetes: Fasten nur nach Absprache mit dem Arzt

Sonntag, 22.6.2014 Menschen mit Diabetes sollten besser nur in Absprache mit ihrem Arzt fasten. Das empfiehlt die Deutsche Diabetes-Hilfe. Damit der Stoffwechsel nicht durcheinanderkommt, empfiehlt es sich, die Medikation anzupassen. Denn Insulin und andere blutzuckersenkende Tabletten können trotz gleicher Dosierung eine Unterzuckerung verursachen. Anzeichen dafür sind Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen.

Treten diese Symptome auf, müssen Betroffene sofort Traubenzucker essen, Cola oder Fruchtsaft trinken. Um gefährliche Unterzuckerungen zu vermeiden, rät der Experte, öfter als üblich den Blutzucker zu messen. Ist der Blutzuckerwert zu niedrig, muss aufgehört werden zu fasten. (dpa)

Kommunikation mit Demenzkranken: Ratgeberforum gibt Tipps

Sonntag, 22.6.2014 Soll ich meine Mutter auf ihre beginnende Demenz ansprechen? Was tun, wenn mein an Alzheimer erkrankter Vater unkontrolliert Geld ausgibt? Fragen wie diese beschäftigen Angehörige von Demenzpatienten. Hilfe und Tipps bekommen sie auf dem Portal wegweiser-demenz.de, einem Angebot des Bundesfamilienministeriums.

In dem Ratgeberforum, das sich unter anderem um die Kommunikation mit Demenzkranken und Konflikte dabei dreht, beantworten ein Altenpfleger und eine Sprachwissenschaftlerin Fragen. Außerdem berichten andere Angehörige von ihren Erfahrungen. Nutzen kann das Forum nur, wer sich vorher registriert hat. (dpa/tmn)

Taubblind Fußball erleben

Samstag, 21.6.2014 Wie sieht man sich ein WM-Spiel an, wenn man taub und blind ist? So geht das – Brasilien gegen Kroatien (aufmerksam geworden durch SPON). (ag)

Paralympics-Sieger Rehm verpasst Weltrekord knapp

Samstag, 21.6.2014 Paralympics-Sieger Markus Rehm hat bei den 36. Internationalen deutschen Leichtathletik-Meisterschaften für Menschen mit Handicap seinen Weltrekord nur knapp verpasst. Im Weitsprung sicherte sich der unterschenkelamputierte Leverkusener am Samstag in Berlin mit hervorragenden 7,88 Meter den Titel.

Markus Rehm bei den Paralympics 2012 in London (Foto: dpa)

Markus Rehm bei den Paralympics 2012 in London (Foto: dpa)

Bei Regen und Wind verfehlte der 25-Jährige seine Weltbestmarke von 7,95 Meter nur um sieben Zentimeter. Nach zwei ungültigen Versuchen gelang Rehm die Siegerweite im dritten Anlauf. Zweiter wurde der Franzose Jean Babti Alaize mit 6,34 Meter vor Rehms Vereinskameraden Felix Streng (5,80 Meter).

„Ich bin zufrieden mit meiner Leistung und dem Ergebnis. Bei besserem Wetter wäre vielleicht etwas mehr drin gewesen“, sagte Rehm. Ziel des Ausnahmespringers sind acht Meter. Damit wäre er der erste Gehandicapte, der diese Schallmauer durchbrechen würde.

(dpa)


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