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Schaffelhuber ist Schirmherrin von „Gemeinsam Sport – Gemeinsam Spaß 2014“

Offizielle Illustration des Sportrfestes „Gemeinsam Sport – Gemeinsam Spaß“

Offizielle Illustration des Sportrfestes „Gemeinsam Sport – Gemeinsam Spaß“

Samstag, 12.7.2014 Heute findet von 11 bis 18 Uhr auf dem Münchner Marienplatz das Sportfest „Gemeinsam Sport – Gemeinsam Spaß 2014“ statt. Vertreten sind zahlreiche Institutionen und Vereine, unter anderem der USC München Rollstuhlsport e.V. Veranstalter ist das Referat für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München. Schirmherrin ist Anna Schaffelhuber, mehrfache Goldmedaillengewinnerin bei den Winter-Paralympics 2014 in Sotschi. (ag)

Nicht immer ist es Demenz – manchmal ist es auch eine Depression

Samstag, 12.7.2014 Hinter Vergesslichkeit und Konzentrationsproblemen kann bei älteren Menschen eine Depression stecken. Die Gefahr sei allerdings groß, dass die Symptome fälschlicherweise für eine Demenzerkrankung gehalten werden, warnt die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK). Denn manchmal ähneln sich die Anzeichen einer beginnenden Demenz und einer Depression stark. Während sich letztere auch bei Senioren gut behandeln lässt, ist das bei Demenz oft nicht der Fall.

Wer sich wegen Aufmerksamkeitsproblemen und schlechtem Gedächtnis Sorgen macht, sollte das vom Hausarzt, Psychiater oder Psychotherapeuten abklären lassen. Darauf weist die BPtK in einem neuen Flyer hin, den sie gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen und der Stiftung Deutsche Depressionshilfe erstellt hat. (dpa/tmn)

WM-Sensation! Deutsche Rollstuhlbasketballer schaffen Platz 11!

Dirk Passiwan (#11) setzt sich gegen v.l. Cristian Gomez (#12), Carlos Esteche (#4) und Sergio Vera Peralta (#13) durch, links beobachten Matthias Heimbach (#6) und Björn Lohmann (#6) die Szene. Gegen Argentinien erzielte Passiwan 26 Korbpunkte. (Foto: Andreas Joneck)

Dirk Passiwan (#11) setzt sich gegen v.l. Cristian Gomez (#12),
Carlos Esteche (#4) und Sergio Vera Peralta (#13) durch, links beobachten
Matthias Heimbach (#6) und Björn Lohmann (#6) die Szene. Gegen Argentinien erzielte Passiwan 26 Korbpunkte. (Foto: Andreas Joneck)

Bedanken sich zum Abschied bei den Zuschauern (v.l.): Marco Zwerger, Bärbel Börgel, Felix Schell, Christoph Küffner, Ralf Neumann, Matthias Heimbach, Björn Lohmann, Nicolai Zeltinger, Christopher Huber, Kai Möller, Thomas Becker und Jan Haller. (Foto: Andreas Joneck)

Bedanken sich zum Abschied bei den Zuschauern (v.l.): Marco Zwerger, Bärbel Börgel, Felix Schell, Christoph Küffner, Ralf Neumann, Matthias Heimbach, Björn Lohmann, Nicolai Zeltinger, Christopher Huber, Kai Möller, Thomas Becker und Jan Haller. (Foto: Andreas Joneck)

Freitag, 11.7.2014 Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren hat die IWBF Weltmeisterschaft im südkoreanischen Incheon mit einem enttäuschenden elften Platz abgeschlossen. Im letzten Spiel für die deutsche Auswahl gewannen Dirk Passiwan & Co. nach Verlängerung mit 62:61 (9:11/26:27/42:35/56:56) gegen Argentinien.

Während es ab Samstag in den Viertelfinals im K.O.-System für die besten acht Teams weitergeht, sind damit die Welttitelkämpfe in Korea für die deutsche Mannschaft, die so gerne eine Medaille geholt hätte, beendet.

Wenigstens einen deutschen Sieger wird es in Korea geben: Am Sonntag wird aller Voraussicht nach der Hamburger Hamburger Ulf Mehrens, Chef des Deutschen Rollstuhlsport-Verbandes (DRS), zum Präsidenten der International Wheelchair Basketball Federation gewählt. (RP)

Fachleute für Physiotherapie gesucht – Regierung sieht keinen Mangel

Freitag, 11.7.2014 Wenn der Rücken schmerzt, muss der Physiotherapeut ran. In Rheinland-Pfalz steigt in den kommenden Jahren die Suche nach Fachkräften – das berichtet Gesundheitsminister Alexander Schweitzer (SPD) in der Antwort auf eine Große Anfrage der CDU-Landtagsfraktion. Während sich im Jahr 2010 eine Lücke von 196 Fachkräften aufgetan habe, würden es 2020 etwa 360 Kräfte sein, die fehlten, schreibt Schweitzer nach Mitteilung vom Freitag unter Berufung auf die Arbeitsmarktanalyse „Branchenmonitoring“. Die steigende Zahl älterer, chronisch Kranker werde den Bedarf an Physiotherapie steigen lassen.

Derzeit sieht der Minister allerdings keinen Mangel – im Gegenteil. Die Versorgung liege in Rheinland-Pfalz sogar über dem Durchschnitt, berichtet Schweitzer mit Hinweis auf den Heilmittel-Bericht der AOK 2013. Auf 100 000 gesetzlich Krankenversicherte kämen rund 67 Physiotherapeuten, bundesweit seien es im Durchschnitt nur 58. Die CDU im Landtag warnte schon am Donnerstag vor einer drohenden Unterversorgung. Gesundheitspolitiker Peter Enders fordert deshalb eine kostenfreie Ausbildung von Physiotherapeuten. Nicht nur die Zahl älterer Menschen steige, es werde auch weniger junge Menschen geben, die für eine Ausbildung in Gesundheitsfachberufen infrage kämen. (dpa/lrs)

Grundstein gelegt für Diabetes-Zentrum in Karlsburg

Donnerstag, 10.7.2014 Am Klinikum Karlsburg (Mecklenburg-Vorpommern) ist am Donnerstag der Grundstein für ein Diabetes-Zentrum gelegt worden. In dem Bau sollen Grundlagenforschung, angewandte medizinische Forschung zur Volkskrankheit Diabetes und die Behandlung von Patienten zusammengeführt werden.

Der Neubau sei Antwort des Klinikums auf die Epidemie des 21. Jahrhunderts, sagte der Ärztliche Direktor des Klinikums, Wolfgang Motz. Allein in Deutschland seien bereits sieben Millionen Menschen von Diabetes betroffen. Die ersten Patienten mit chronischen Wunden und Infektionen sollen ab Ende 2015 in dem Neubau behandelt werden. Der Bau wurde mit rund acht Millionen Euro vom Land gefördert. (dpa/mv)

Immer mehr psychisch Kranke kommen zur Bahnhofsmission

Donnerstag, 10.7.2014 Menschen mit psychischen Krankheiten suchen immer öfter Rat bei den Bahnhofsmissionen. Der Anteil von Hilfesuchenden mit seelischen Problemen stieg 2013 auf rund 73.000 an – das waren 42 Prozent mehr als im Vorjahr, wie der Arbeitskreis der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern mitteilte.

Die 13 Einrichtungen im Freistaat sind deshalb besorgt. Es gebe zu wenig Personal und zu wenig Geld, um allen Hilfesuchenden gerecht zu werden, erklärte der Arbeitskreis. „Immer häufiger handelt es sich bei den Hilfesuchenden in unseren Bahnhofsmissionen um Menschen, die in anderen Einrichtungen keinen Platz mehr finden“, teilte eine Sprecherin mit. Insgesamt kamen im vergangenen Jahr eine viertel Million Menschen zu den Bahnhofsmissionen. Das waren fünf Prozent mehr als im Jahr davor. (dpa/lby)

Urteil im Pistorius-Prozess für August erwartet

Archivfoto: Oscar Pistorius (Foto: dpa)

Archivfoto: Oscar Pistorius (Foto: dpa)

Mittwoch, 9.7.2014 Die Zeugenvernehmung im Mordprozess gegen den Paralympics-Star Oscar Pistorius ist am Dienstag vor dem Gericht in Pretoria beendet worden. Der Staatsanwalt wird nach den Worten der Richterin Thokozile Masipa am 30. Juli die Beweislage aus seiner Sicht schildern, die Verteidigung am 4. August. Am 7. und 8. August sollen dann die eigentlichen Plädoyers gehalten werden. Das Urteil wird für den August erwartet.

Pistorius hatte in der Nacht zum 14. Februar 2013 in seinem Haus in der südafrikanischen Hauptstadt seine Freundin Reeva Steenkamp durch eine verschlossene Toilettentür erschossen. Der 27 Jahre alte Sportler beteuert, dass er hinter der Tür einen Einbrecher vermutet habe und in Panik geraten sei. (dpa)

CBM fordert Bundesregierung zur Umsetzung des Koalitionsvertrages auf

Antony Urio aus Tansania hatte Grauen Star auf beiden Augen. Dank der Unterstützung durch die CBM-Spender kann er wieder sehen.  (Foto: obs/Christoffel Blindenmission e.V./argum/Thomas Einberger)

Antony Urio aus Tansania hatte Grauen Star auf beiden Augen. Dank der Unterstützung durch die CBM-Spender kann er wieder sehen. (Foto: obs/Christoffel Blindenmission e.V./argum/Thomas Einberger)

Dienstag, 8.7.2014 Die Christoffel-Blindenmission Deutschland (CBM) hat ihren Jahresbericht 2013 vorgestellt. Den Angaben zufolge hat sich die Organisation im vergangenen Jahr in 672 Projekten und 68 Ländern für Menschen mit Behinderungen eingesetzt. Geschäftsführer Dr. Rainer Brockhaus zog eine positive Bilanz: „Zusammen mit unseren Projektpartnern konnten wir für 24,4 Millionen Menschen die Lebensqualität verbessern.“

Um das Leben von Menschen mit Behinderungen in den ärmsten Ländern der Welt dauerhaft zu verbessern, seien politische Veränderungen unabdingbar. Die CBM fordert daher eine inklusive Entwicklungszusammenarbeit Deutschlands. Dies konnte erfolgreich im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung verankert werden. Brockhaus: „Nun müssen jedoch den geschriebenen Worten Taten folgen. Noch gibt es für die Bundesregierung viel zu tun, um ihr Versprechen umzusetzen.“ (PM)


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