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ROLLINGPLANET-Nachrichtenticker


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Inklusives Basketball-Turnier der Lebenshilfe Trier

Montag, 28.4. 2014 „Inklusion auf dem Spielfeld!“ lautet das Motto des inklusiven Basketball-Turniers der Lebenshilfe Trier am kommenden Samstag, 3. Mai (ab 11 Uhr), auf dem Uni-Gelände in Trier. Das Turnier ist Bestandteil der Saisonabschluss-Party des Basketballbundesligisten TBB Trier. Der Wettbewerb ist nach dem Vorbild der Unified Wettbewerbe bei Special Olympics aufgebaut, das heißt: Menschen mit und ohne Beeinträchtigung spielen miteinander und bauen so spielerisch Barrieren ab. Die Teams bestehen jeweils aus 3 Spielern (2 mit Handicap, 1 ohne), Auswechselspieler sind möglich. Gespielt wird 6 bis 10 Minuten (abhängig von der Anzahl der Teams). (PM)

Malu Dreyer: „In den Werkstätten das Licht nicht löschen“

Montag, 28.4. 2014 Die SPD-Politikern, die Multiple Sklerose hat, will keinen behinderten Menschen zur Inklusion zwingen. Im Interview mit „Wohlfahrt Intern“ (Ausgabe 05/14) erklärt die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, dass trotz aller Inklusions-Bemühungen Werkstätten und Förderschulen auch künftig fester Bestandteil der Behindertenhilfe in ihrem Bundesland sein werden. (ag)

Praxistag „Inklusion“ in Rostock

Praxistag-Inklusion_330.jpg_2084389993Montag, 28.4. 2014 Das Bildungsministerium und das Institut für Qualitätsentwicklung Mecklenburg-Vorpommern (IQ M V) laden ein zum Praxistag „Inklusion“ an der Universität Rostock. Am Sonnabend, dem 24. Mai 2014, treffen sich Lehrerinnen und Lehrer, Schulleiterinnen und Schulleiter sowie Erzieherinnen und Erzieher, um sich über das Gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Lernschwierigkeiten auszutauschen. Infos: Bildungsserver (KT)

Erstmals mehr als 10 Prozent: Mehr Schwerbehinderte in NRW

Montag, 28.4. 2014 In Nordrhein-Westfalen leben mehr Schwerbehinderte als noch vor zehn Jahren. Ende 2013 zählte das Statistische Landesamt 1,77 Millionen Menschen mit einem Behinderungsgrad von mindestens 50 Prozent, das waren 154.000 mehr als 2003 zuvor. Der Anteil der Schwerbehinderten an der gesamten Bevölkerung stieg in diesem Zeitraum von 8,9 auf 10,1 Prozent, wie die Statistiker am Montag mitteilten.

Ein Sprecher des Landesamtes nannte die alternde Bevölkerung als eine mögliche Ursache für die steigenden Zahlen. Die Mehrheit der Betroffenen (55,3 Prozent) waren 2013 mindestens 65 Jahre alt. Ihr Anteil hatte 2011 noch bei 55,0 Prozent gelegen. Die meisten der von der Statistik Erfassten (21,1 Prozent) hatten eine Beeinträchtigung der Funktion innerer Organe. (dpa/lnw)

Landesschülerbeirat setzt sich für Henri ein

Montag, 28.4. 2014 Die Schülervertreter in Baden-Württemberg haben sich laut einem Bericht des SWR in die Diskussion um einen behinderten Jungen eingeschaltet. Der Landesschülerbeirat unterstützt die Eltern des elfjährigen Henri. Sie wollen durchsetzen, dass der Junge mit Downsyndrom das Gymnasium in Walldorf besuchen darf. Das Gremium, das 1,5 Millionen Schüler in Baden-Württemberg vertritt, betonte mit Blick auf die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen, dass der Junge wie alle Menschen das Recht auf Bildung habe. Es bestehe kein Grund, dem Elfjährigen mit Downsyndrom die ihm zustehende inklusive Schulbildung zu verwehren, denn die Integration in die Grundschulklasse sei bislang erfolgreich verlaufen. (TF)

„Focus“: Lehrer und Eltern zweifeln an Inklusion

Josef Kraus, Präsident des deutschen Lehrerverbands (Foto: Lehrerverband)

Josef Kraus, Präsident des deutschen Lehrerverbands (Foto: Lehrerverband)

Sonntag, 27.4. 2014 Laut einem Bericht in der morgigen Ausgabe des Magazins „Focus“ bezweifeln Eltern und Lehrer, dass der gemeinsame Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern (Inklusion) für alle Schüler gut ist. So wird der Präsident des deutschen Lehrerverbands, Josef Kraus, zitiert: „Regelmäßiger gemeinsamer Unterricht wird nicht in jedem Fall von Behinderung funktionieren.“ Damit ein Kind mit Down-Syndrom „im Unterricht mithalten kann, müsste man die Klassengemeinschaft im Tempo drosseln“, so Kraus. „Das wird dem Gros der Schüler nicht gerecht.“

Der Landeselternsprecher Förderschulen in Thüringen, Stefan Füßle, behauptet: „Die behinderten Kinder sind allzu oft überfordert und reagieren dann häufig aggressiv.“ Er höre immer mehr Klagen von Eltern, die ihre nichtbehinderten Kinder durch das gemeinsame Lernen mit behinderten Kindern benachteiligt sehen. (PM)

Bentele wäre gerne in eine normale Schule gegangen

Sonntag, 27.4. 2014 In dem oben erwähnten „Focus“-Bericht bezeichnet die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Verena Bentele, Inklusion als ein wichtiges „persönliches Anliegen“. Die blinde Bentele sagte dem Magazin: „Ich war Förderschülerin und verbrachte 13 Jahre in speziellen Internaten. Ich hätte lieber zuhause gelebt und wäre in eine ganz normale Schule gegangen.“ Die frühere Biathletin kritisierte: „Der Umgang mit behinderten Menschen ist nicht selbstverständlich.“ Durch gemeinsames Lernen entstünden erst gar keine Berührungsängste. (PM)

Karlsruhe: Mobilitätstraining für Menschen mit Behinderung

Sonntag, 27.4. 2014 Ein Mobilitätstraining für die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs bieten der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV), die Verkehrsbetrieben Karlsruhe (VBK) und der Beirat für Menschen mit Behinderungen der Stadt Karlsruhe am Samstag, 17. Mai (wahlweise 10-12 Uhr oder 12.45-14.4 Uhr), an. Teilnehmen können mobilitätseingeschränkte und ältere Menschen, die unsicher bei der Nutzung von Straßenbahnen oder Bussen sind. Anmelden müssen sich Interessierte beim KVV-Servicetelefon unter 0721/6107-5885. (PM)

Kinderschutzbund beklagt Mängel bei Inklusion

Sonntag, 27.4. 2014 Die Inklusion behinderter Kinder in Niedersachsens Regelschulen ist nach Auffassung des Kinderschutzbundes bislang ein Fehlschlag. Es mangele an qualifizierten Lehrkräften, außerdem seien die Klassen zu groß, sagte der Landesvorsitzende Johannes Schmidt. In großen Klassen und mit zu wenig Lehrkräften seien behinderte oder verhaltensauffällige Kinder in der Regelschule verloren. Es gebe landesweit entsprechende Beschwerden von Eltern. Seit diesem Schuljahr haben Kinder in Niedersachsen einen Anspruch darauf, trotz Behinderung eine Regelschule zu besuchen. (dpa/lni)


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