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ROLLINGPLANET-Nachrichtenticker


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Reisewarnung für drei afrikanische Ebola-Länder

Donnerstag, 31.7.2014 Die USA haben eine Reisewarnung für drei afrikanische Staaten herausgegeben, in denen sich das Ebola-Virus ausbreitet. Es handele sich um Guinea, Liberia und Sierra Leone, teilte das Center for Disease Control am Donnerstag in Washington mit. Bereits zuvor hatte das US-Friedenscorps angekündigt, Hunderte Helfer aus den drei betroffenen Ländern abzuziehen. (dpa)

Paralympisches Komitee: „Rehms Nichtnominierung kein Rückschlag“

Donnerstag, 31.7.2014 Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) hat mit großer Gelassenheit auf die Nichtnominierung von Paralympics-Sieger Markus Rehm für die Leichtathletik-EM reagiert. „Dies ist kein Rückschlag für die paralympische Bewegung. Unsere Veranstaltungen wachsen ständig, sowohl in der Qualität als auch in der Größe. Markus ist ein fantastischer Athlet, und seine Leistung war beeindruckend“ sagte IPC-Sprecher Craig Spence. (dpa)

Bundesagentur-Chef Alt: Wirtschaft sollte mehr Menschen mit Behinderung einstellen

Donnerstag, 31.7.2014 Der Vorstand der Bundesagentur für Arbeit (BA), Heinrich Alt, hat an die Wirtschaft appelliert, mehr Menschen mit Behinderung einzustellen. „Das ist keine Wohltat, nicht nur eine gesetzliche Verpflichtung, sondern vor allem eine Frage der wirtschaftlichen Vernunft“, sagte Alt mit Blick auf den Fachkräftemangel. „Menschen mit Behinderung wollen arbeiten und sie können es. Das beweisen viele von ihnen Tag für Tag“, sagte der BA-Vorstand dem Berliner „Tagesspiegel“. (ots)

Markus Rehm wird wegen EM-Nichtnominierung nicht klagen

Markus Rehm (Foto: Agentur Heimspiele)

Markus Rehm (Foto: Agentur Heimspiele)

Donnerstag, 31.7.2014 Paralympics-Sieger Markus Rehm will, wie von ROLLINGPLANET prognostiziert, nicht auf juristischem Weg seine Teilnahme an der Leichtathletik-EM erreichen, drängt aber auf weitere Analysen. „Die EM in Zürich, das Thema ist für mich durch“, sagte der unterschenkelamputierte Weitspringer am Donnerstag im ARD-„Morgenmagazin“. Er habe „Respekt“ für die anderen Sportler, wolle nicht weiter für Verwirrung sorgen und „fair bleiben“.

Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hatte sich gegen eine Berücksichtigung des behinderten Sportlers entschieden, der bei den deutschen Meisterschaften der Nichtbehinderten den Titel gewann und die WM-Norm mit 8,24 Metern erfüllte. Grundlage für die DLV-Entscheidung waren biomechanische Messungen bei den nationalen Titelkämpfen.

Diese seien zwar „sehr gut gemacht worden, aber nur zur Hälfte“, sagte Rehm. So werde sein möglicher Nachteil durch eine geringere Anlaufgeschwindigkeit nicht berücksichtigt. „Wir wollen weitere Schritte einleiten, wir wollen weitere Untersuchungen“, betonte der Leverkusener. Er kritisierte, dass das Thema nach weiten Sprüngen in der Vergangenheit nicht vor der Meisterschaft vom DLV geklärt wurde. „Da wurde es vielleicht nicht ganz so ernst genommen“, sagte Rehm. (dpa)

DOSB-Präsident: Inklusion im Sport steht am Anfang einer Entwicklung

Mittwoch, 30.7.2014 Für DOSB-Präsident Alfons Hörmann sind gemeinsame Wettkämpfe zwischen behinderten und nicht behinderten Sportlern trotz der Nichtnominierung des Weitspringers Markus Rehm für die Leichtathletik-EM künftig nicht ausgeschlossen. „Sowohl sein Fall als auch die generelle Frage von Inklusion im Spitzensport stehen mit der heutigen Entscheidung nicht am Ende, sondern am Anfang einer Entwicklung“, teilte der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes am Mittwoch in Frankfurt mit. (dpa)

Behindertenbeauftragte Bentele: „Klares Signal des DLV gewünscht“

Mittwoch, 30.7.2014 Die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Verena Bentele, hat die Nichtnominierung von Markus Rehm für die Leichtathletik-EM im August in Zürich kritisiert. „Meinem Erachten nach ist die Entscheidung sehr schade. Ich finde es nicht glücklich, dass sie so gefallen ist“, sagte die zwölfmalige Paralympics-Siegerin am Mittwoch der dpa. „Ich hätte es gut gefunden, wenn der DLV ein Statement abgegeben und die Inklusion ernsthaft vorangetrieben hätte. Es wäre konsequent gewesen und eine politische Entscheidung.“

Generell empfinde Bentele es als schwierig, dass es erst zu Problemen komme, wenn behinderte Athleten auf das Leistungsniveau der Nichtbehinderten gelangen. „Solange Menschen mit Behinderung nicht in Leistungsbereiche der Nichtbehinderten kommen, ist das kein Problem“, sagte Bentele. „Wenn Markus Rehm 7,50 Meter gesprungen wäre, hätte es keinen gestört.“ (dpa)

Eilmeldung: Weitspringer Rehm nicht für EM nominiert

Mittwoch, 30.7.2014 Paralympics-Sieger Markus Rehm ist nicht für den Weitsprung bei den Europameisterschaften in Zürich nominiert worden. Diese Entscheidung gab der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) am Mittwoch in Frankfurt/Main bekannt. Ausführlicher Bericht. (dpa)

Rollstuhlbasketball: Mini-U25-EM der Damen in Hannover

 Die deutsche U25-Auswahl, vorne: Annabel Breuer; zweite Reihe v.l.: Andrea Seyrl, Selina Rausch; dritte Reihe v.l.: Laura Fürst, Helene Harnisch, Luca Fischer; vierte Reihe v.l.: Anna-Katharina Nickels, Linda Dahle, Barbara Gross, Rebecca Lieb; hintere Reihe stehend v.l.: Physiotherapeutin Franziska Vogel, Bundestrainerin Katrin Frank Trainerin, Co-Trainerin Silke Bleifuß, Techniker Thomas Gumpert; es fehlen: Maya Lindholm und Teamärztin Petra Michel-Leutheuser. (Foto: Team Germany)


Die deutsche U25-Auswahl, vorne: Annabel Breuer; zweite Reihe v.l.: Andrea Seyrl, Selina Rausch; dritte Reihe v.l.: Laura Fürst, Helene Harnisch, Luca Fischer; vierte Reihe v.l.: Anna-Katharina Nickels, Linda Dahle, Barbara Gross, Rebecca Lieb; hintere Reihe stehend v.l.: Physiotherapeutin Franziska Vogel, Bundestrainerin Katrin Frank Trainerin, Co-Trainerin Silke Bleifuß, Techniker Thomas Gumpert; es fehlen: Maya Lindholm und Teamärztin Petra Michel-Leutheuser. (Foto: Team Germany)

Mittwoch, 30.7.2014 Am kommenden Wochenende fällt im niedersächsischen Hannover der Startschuss zur ersten IWBF Europameisterschaft der U25-Damen. Am Start in der Akademie des Sports sind die Nationalmannschaften aus Großbritannien, den Niederlanden und Deutschland, die in einer Doppelrunde am Samstag und Sonntag den kontinentalen Meister 2014 küren.

Spielplan: Deutschland – Großbritannien (Sa., 10:00 Uhr), Deutschland – Niederlande (Sa., 13:45 Uhr), Großbritannien – Niederlande (Sa., 17:30 Uhr); Erster des Vortages – Dritten des Vortages (So., 9:00 Uhr), Zweiter des Vortages – Dritten des Vortages (So., 12:45 Uhr), Erster des Vortages – Zweiten des Vortages (16:30 Uhr). (aj)

Baden-Württemberg: Lebenshilfe fordert tatsächliche Wahlfreiheit bei Inklusion

Dienstag, 29.7.2014 Der Landesverband Lebenshilfe wünscht sich durch das neue Inklusionsgesetz eine tatsächliche Freiheit für Eltern bei der Wahl der Schule und ein Zwei-Lehrer-Prinzip in entsprechenden Klassen. Es müsse ein „ehrliches Wahlrecht“ geben, wenn es darum gehe, auf welche Schule Eltern ihr Kind mit Handicap schicken wollten, forderte die Expertin Nora Burchartz von dem Verband.

Zudem wünscht sich Burchartz sogenannte Tandem-Lehrer. Demnach sollen an Schulen, in denen Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam unterrichtet werden, zwei Lehrer für eine Klasse zuständig sein. Finanzierbar seien die zusätzlichen Lehrerstellen durch den Wegfall einiger Sonderschulen. Mit der Umstellung des Systems werde möglicherweise ein Teil der Sonderschulen nicht mehr benötigt, sagte Burchartz. (dpa/lsw)

Menschen mit Behinderung aus München verpacken Plio für Handicap International

Diese Dame präsentiert das „Plio-Set" (Foto: vox sola photography/Handicap International)

Diese Dame präsentiert das „Plio-Set“ (Foto: vox sola photography/Handicap International)

Dienstag, 29.7.2014 Zum zweiten Mal bietet Handicap International zum Beginn des neuen Schuljahres Plio-Produkte an, die in München von Menschen mit Behinderung gestaltet und verpackt werden. Im Rahmen der CSR-Partnerschaft mit Kaufland geht 1 Euro jedes verkauften Plio-Produktes an Handicap International.

Das „Plio-Set“ zum Einbinden von Schulbüchern ohne Schere und Klebeband ist in über 635 Filialen von Kaufland bundesweit erhältlich. Mit dem Spendenanteil von 1 Euro pro Plio-Produkt unterstützen die Kunden Projekte zur inklusiven Schulbildung von Kindern mit Behinderung weltweit. (PM)

NRW-CDU fordert zusätzliche Millionen für Inklusion

Dienstag, 29.7.2014 Kurz vor Inkrafttreten des Rechtsanspruchs auf gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Handicap in NRW hat die CDU-Fraktion mehr Geld für die Inklusion verlangt. Von den jährlich 279 Millionen Euro, die in NRW ab 2015 frei werden könnten – sofern Pläne zur kompletten Bafög-Übernahme durch den Bund umgesetzt werden – solle ein Großteil in die Umsetzung der schulischen Inklusion fließen. Das forderten der stellvertretende Fraktionschef Klaus Kaiser und die CDU-Bildungsexpertin Petra Vogt in Düsseldorf. Zum neuen Schuljahr haben behinderte Kinder – beginnend zunächst in den Klassen eins und fünf – einen Rechtsanspruch auf inklusiven Unterricht an einer Regelschule. (dpa/lnw)


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