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ROLLINGPLANET-Nachrichtenticker


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Insulinpumpe vor dem Schwimmen abnehmen

Sonntag, 10.8.2014 Diabetespatienten mit Insulinpumpen müssen beim Strandbesuch nicht auf den Sprung ins Wasser verzichten. Dafür sollten sie allerdings die Pumpe abnehmen, rät die Deutsche Diabetes-Hilfe. Und ins Wasser dürfen sie nur, wenn ihr Blutzuckerspiegel zwischen 120 und 180 mg/dl liegt. Ist er zu niedrig, muss vor dem Bad erst noch ein kohlenhydratreicher Snack her. Ist er zu hoch, braucht es eine Dosis Insulin. Beim Messen sind die Hände besser trocknen, weil Wasser das Ergebnis beeinflussen kann.

Stimmt der Wert, sollten sich die Patienten maximal zwei Stunden ohne Pumpe im Wasser vergnügen – und jede halbe Stunde den Blutzucker kontrollieren. Kanüle und Schlauch, die am Bauch bleiben, schützen sie in dieser Zeit mit einem wasserdichten Pflaster. Die Pumpe lagern sie an einem sauberen, trockenen und kühlen Ort. (dpa/tmn)

Wohnhausbrand in Koblenz: Polizei rettet Rollstuhlfahrer

Samstag, 9.8.2014 Ein 89-jähriger Mann im Rollstuhl ist am Samstag von der Polizei aus einem brennenden Haus in Koblenz gerettet worden. Er sei leicht verletzt worden, berichtete die Polizei. Das Feuer war am Mittag in einem benachbarten Schuppen ausgebrochen – die Ursache hierfür lag vermutlich in einem Außenkamin. Die Flammen griffen auf das Einfamilienhaus über, in dem der Senior alleine war. Die Höhe des Schadens war zunächst nicht bekannt. (dpa/lrs)

E-Hockey-WM: Belgien und Niederlande im Finale

Samstag, 9.8.2014 Gastgeber Deutschland kann seinen Titel bei der E-Hockey-Weltmeisterschaft nicht mehr verteidigen. Nach den heutigen Play-Offs und Halbfinal-Begegnungen stehen die Platzierungsspiele und das Finale fest. Am Sonntag 10. August, endet in der Münchner Olympia Eissporthalle das Turnier:

09:30 Uhr: Australien – Italien (Spiel um Platz 7)
12:00 Uhr: Deutschland – Schweiz (Spiel um Platz 5)
14:30 Uhr: Dänemark – Finnland (Spiel um Platz 3)
17:00 Uhr: Belgien – Niederlande (Finale)

Um 19 Uhr findet die Siegerehrung mit den Sportbotschafterinnen Birgit Kober und Anna Schaffelhuber statt. (PM)

Schwimm-EM: Sebastian Iwanow top, Kirsten Bruhn verpasst vierte Medaille

Sebastian Iwanow (Archivfoto von den Paralympics 2012: dpa)

Sebastian Iwanow (Archivfoto von den Paralympics 2012: dpa)

Freitag, 8.8.2014 Paralympics-Siegerin Kirsten Bruhn hat bei den Europameisterschaften der behinderten Schwimmer in Eindhoven bei ihrem vierten Start erstmals eine Medaille verpasst. Die 44-Jährige wurde am Freitag Vierte über 100 Meter Freistil. Ihre internationale Laufbahn beendete sie damit mit EM-Gold über 100 Meter Rücken und über 100 Meter Brust sowie Bronze über 50 Meter Freistil.

Bruhn startet für ihren Heimatverein Neumünster, trainiert aber im Berliner Schwimmteam und arbeitet am Unfallkrankenhaus Marzahn. Sie ist seit einem Motorradunfall 1991 inkomplett querschnittsgelähmt.

Sebastian Iwanow vom Berliner Schwimmteam holte unterdessen seine vierte EM-Medaille und ist auf dem Weg zum erfolgreichsten deutschen Teilnehmer. Über 100 Meter Freistil musste er sich in 1:10,16 Minuten knapp dem britischen Favoriten Sascha Kindred (1:09,83) beugen. Denise Grahl gewann zudem über 100 Meter Freistil ihre zweite Silbermedaille. (dpa/bb)

Kirsten Bruhn gewinnt zweites Schwimm-Gold bei EM in Eindhoven

Freitag, 8.8.2014 Kirsten Bruhn hat bei den Europameisterschaften der behinderten Schwimmer in Eindhoven bei ihrem dritten Start ihre dritte Medaille gewonnen. Die 44-Jährige, die für ihren Heimatverein Neumünster startet, aber in Berlin trainiert und arbeitet, gewann über 100 Meter Rücken ihr zweites EM-Gold und distanzierte in 1:23,05 Minuten die Britin Susannah Rodgers um 7,19 Sekunden. Ihren eigenen Weltrekord von 1:21,57 Minuten verfehlte Bruhn nur knapp.

Die seit einem Motorradunfall 1991 inkomplett querschnittsgelähmte Ausnahmeathletin wies damit bei der letzten EM ihrer Laufbahn Topform nach. Zuvor hatte sie schon Gold über 100 Meter Brust und Bronze über 50 Meter Freistil gewonnen.

Das deutsche Team liegt in der Medaillenwertung nach vier Wettkampftagen mit sechs Gold-, drei Silber- und sieben Bronzemedaillen auf Platz sechs. Die Top-Ränge nehmen die Ukraine (19 Gold), Russland (18) und Großbritannien (17) ein. (dpa/lno)

Jetzt schwimmt er auch noch: Alessandro Zanardi startet beim Ironman auf Hawaii

Zanardi bei den Paralympics 2012: Kleine Gymnastik-Übung am Rande (Foto: dpa)

Zanardi bei den Paralympics 2012: Kleine Gymnastik-Übung am Rande (Foto: dpa)

Donnerstag, 7.8.2014 Dem Mann ist nichts zu schwer: Der frühere Formel-1-Pilot und zweifache Paralympics-Handbike-Sieger Alessandro Zanardi wird im Oktober beim legendären Ironman der Triathleten auf Hawaii starten. In einem Interview mit der „Gazzetta dello Sport“ erklärte er: „Ich werde es auch ohne Beine schaffen“. Auf die 3,86 km lange Schwimmstrecke will er sich mit gezieltem Training vorbereiten, und die 180,2 km Radstrecke sowie die 42,195 km Laufstrecke mit seinem gewohnten Sportgerät zurücklegen. (ag)

Dritte Medaille für Daniela Schulte bei Schwimm-EM

Donnerstag, 7.8.2014 Die Berlinerin Daniela Schulte hat bei den Europameisterschaften der behinderten Schwimmer ihre dritte Medaille gewonnen. Die sehbehinderte 32-Jährige sicherte sich am Donnerstag in Eindhoven bei ihrem vierten Start Bronze über 50 Meter Freistil. Schulte erreichte eine Zeit von 33,86 Sekunden. Für die Siegerin Cecilia Camellini aus Italien standen 31,13 Sekunden auf der Uhr. Schulte nimmt bereits Gold über 200 Meter Lagen und Silber über 100 Meter Rücken mit nach Hause. Die Berliner Sportlerin des Jahres 2012 startet auch noch chancenreich über 100 und 400 Meter Freistil. (dpa/bb)

Babys fehlbehandelt? Klinikum Bayreuth beruft Sondersitzung ein

Donnerstag, 7.8.2014 Wegen der mutmaßlichen Fehlbehandlungen von Neugeborenen am Klinikum Bayreuth will der Aufsichtsrat kommende Woche über mögliche Konsequenzen beraten. Dies teilte ein Stadtsprecher am Donnerstag mit. Die Sondersitzung werde am kommenden Dienstag stattfinden.

Kripobeamte hatten im Bayreuther Klinikum nach einer anonymen Anzeige Behandlungsunterlagen sichergestellt. Laut Staatsanwaltschaft geht es um vier Fälle zwischen 2008 und 2011. Ein Baby soll gestorben sein, weil es falsch behandelt wurde. In drei weiteren Fällen sollen Neugeborene schwerwiegende Dauerschäden davon getragen haben.

Am Mittwoch war der Aufsichtsrat zu einer ersten Sitzung zusammengekommen. In der gut siebenstündigen Zusammenkunft sei es eingehend um die Vorwürfe gegen das Klinikum Bayreuth gegangen, heißt es in einer Mitteilung. An der Sitzung nahmen neben der Geschäftsführung auch der ärztliche Direktor, betroffene Chefärzte, die Pflegedienstleitung sowie Vertreter des Betriebsrats teil. Details nannten Klinik und Stadt aber nicht. (dpa)

Dritter Start, erstes Gold: Blinde Schwimmerin Schulte siegt bei EM

Mittwoch, 6.8.2014 Die Berlinerin Daniela Schulte hat bei ihrem dritten Start bei den Europameisterschaften der behinderten Schwimmer zum ersten Mal Gold gewonnen. Über 200 Meter Lagen siegte die blinde Ausnahmeathletin vom Paralympischen Sport Club in 2:58,63 Minuten. Überlegen setzte sich die 32-Jährige am Mittwoch in Eindhoven vor der Estin Elisabeth Egel und der Schwedin Maja Reichert durch.

Zuvor hatte Schulte, die ihre 51. internationale Medaille seit 1995 holte, bereits den zweiten Platz über 100 Meter Rücken belegt. In den kommenden Tagen absolviert die Berliner Sportlerin des Jahres von 2012 noch drei weitere Einzelstarts. (dpa/bb)

Ohne Genitiv ist das Leben auch schön: „Normales Deutsch ist schweres Deutsch“

Dienstag, 5.8.2014 Manchmal kann Deutsch ganz schön schwierig sein – zum Beispiel wenn jemand eine Leseschwäche hat oder nicht so gut Deutsch spricht. Als erstes Ministerium in Rheinland-Pfalz stellt sich die Landesvertretung in Berlin deshalb im Internet in leichter Sprache vor. Das war erstmal gar nicht so einfach, verriet Bundesratsministerin Margit Conrad (SPD) am Montag per
Mitteilung: „Es ist zunächst sehr ungewohnt, auf Fremdworte zu verzichten, keinen Genitiv zu verwenden und möglichst nur Hauptsätze.“ Leichte Sprache habe nämlich strenge Regeln. Den neuen Text hätten dann Menschen mit Behinderungen gelesen – und verstanden. (dpa/lrs)

Verkaufsoffensive: Ford schielt auf Menschen mit Behinderung

Neues Ford-Modell „Tourneo Courier“ (Foto: Ford)

Neues Ford-Modell „Tourneo Courier“ (Foto: Ford)

Dienstag, 5.8.2014 Hauptsache, das Blech geht weg: Der Automobilhersteller Ford hat eine „Verkaufsinitiative für Menschen mit Behinderung“ gestartet. Der Autobauer gibt Selbstfahrern und Passivfahrern ab einem Grad der Behinderung von 20 eine unverbindliche Nachlassempfehlung von bis zu 25 Prozent. Bisher erhielten Menschen mit Behinderung – offiziell – erst ab einem GdB von 50 Sonderkonditionen. (ag)


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+++ Schulte wird Zweite bei Schwimm-EM – 50. internationale Medaille
+++ Ko-Autor umstrittener Stammzellen-Studie tot aufgefunden
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