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ROLLINGPLANET-Nachrichtenticker


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Mehr als die Hälfte der Sozialhilfe für Menschen mit Behinderung

Donnerstag, 23. Oktober 2014 Der Staat hat im vergangenen Jahr für Sozialhilfe 4,3 Prozent mehr Geld ausgegeben als im Jahr davor. Insgesamt wurden 25 Milliarden Euro gezahlt, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden berichtete. Im Durchschnitt waren das 311 Euro netto pro Einwohner.

56 Prozent der Gesamtausgaben entfielen 2013 auf Eingliederungshilfen für Menschen mit Behinderung. 21 Prozent wurden für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung aufgewendet, 13 Prozent für Hilfe zur Pflege, 10 Prozent für sonstige Ausgaben, etwa Hilfen zur Gesundheit. (dpa)

Zuzahlungen für Medikamente können sich zweimal monatlich ändern

(Foto: Andrea Damm/pixelio.de)

(Foto: Andrea Damm/pixelio.de)

Dienstag, 21. Oktober 2014 Wie viel Patienten für ein rezeptpflichtiges Arzneimittel zuzahlen müssen, kann sich nicht nur zum Monatsanfang ändern. Neben dem 1. ist auch der 15. eines Monats Stichtag für Änderungen. Darauf weist der Deutsche Apothekerverband (DAV) hin.

Bei rezeptpflichtigen Medikamenten müssen Patienten zehn Prozent des Preises zuzahlen: Es müssen mindestens fünf Euro sein, höchstens dürfen zehn Euro anfallen. Zuzahlungen können zum Beispiel steigen oder fallen, wenn die Unternehmen ihre Abgabepreise oder die Krankenkassen ihre Rabattverträge mit den Herstellern ändern. (dpa/tmn)

Neu: Führungen in Gebärdensprache durch Vorpommern

(Nationalpark Vorpommern)

(Nationalpark Vorpommern)

Sonntag, 19. Oktober 2014 Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft bietet jetzt auch Naturführungen in Gebärdensprache an. Das teilt der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern mit. Auf geführten Touren zu Fuß oder per Fahrrad werden die Erklärungen des Rangers von einer Dolmetscherin für gehörlose Teilnehmer übersetzt (www.nationalpark-vorpommersche-boddenlandschaft.de). dpa

Heimkinderfonds auch für Opfer in der Behindertenhilfe und Psychiatrie

Freitag, 17. Oktober 2014 In den Hilfsfonds für Opfer der Heimerziehung in Westdeutschland wird nach einem Zeitungsbericht ein weiterer Personenkreis einbezogen. Bei der geplanten Aufstockung des Fonds sollten auch Kinder und Jugendliche berücksichtigt werden, die zwischen 1949 und 1975 in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Psychiatrie misshandelt wurden, schreibt die „Rhein-Zeitung“.Eine entsprechende Forderung der evangelischen und katholischen Kirche habe der Bund aufgegriffen und bereits ein Konzept erarbeitet.

Laut Bundesfamilienministerium wolle man der zweiten Gruppe von Betroffenen „grundsätzlich gleichwertige Hilfen wie die im Heimkinderfonds anbieten“. Die katholische Kirche gehe davon aus, dass zu dieser Gruppe etwa 10 000 Menschen zählen, von denen jedoch nur ein Teil Ansprüche gelten machen werde. (dpa)

3-D-Druck macht Gemälde für Sehbehinderte erfahrbar

Donnerstag, 16. Oktober 2014 Wandmalereien mit Schlüsselszenen sächsischer Geschichte auf der Albrechtsburg Meißen sind künftig besser für Blinde und Sehbehinderte erfahrbar. Die Motive werden mit einem neuartigen Druckverfahren als dreidimensionale Objekte kopiert, wie die Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten (SBG) am Donnerstag bei der Präsentation des ersten von insgesamt sechs geplanten 3-D-Modellen am Donnerstag ankündigten. André Brendle vom Landesvorstand des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Sachsen lobte Angebot, Detailfülle und Qualität des Testausdrucks: „Der 3-D-Druck ist ein großer Fortschritt.“

Bisher wurden Gemälde oder Grafiken per Schaumdruckverfahren ertastbar hergestellt, wobei Tiefenwirkung und Erfassung räumlicher Ebenen aber begrenzt waren. Mit dem neuen Verfahren nun können zweidimensionale Motive dreidimensional in Größe DIN A3 dargestellt werden. Deren Einsatz in Museen ist laut SBG bisher einmalig, damit sei die Albrechtsburg Meißen „Ort der Innovation und Trendsetter“. (dpa/sn)

Bundeszahnärztekammer lobt geplante Verbesserungen für Menschen mit Behinderung

Donnerstag, 16. Oktober 2014 Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) begrüßt, dass im aktuellen Referentenentwurf des GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes (GKV-VSG) ein neuer § 22a im Sozialgesetzbuch V (SGB V) festgeschrieben werden soll. Danach erhalten Pflegebedürftige, Menschen mit Behinderung und Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz einen eigenen Anspruch auf Leistungen zur Verhütung von Zahnerkrankungen. Damit werde eine jahrelange Forderung der Zahnärzteschaft von Bundeszahnärztekammer und Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung (KZBV), aufgegriffen.

„Sollte der Paragraf 22a in der vorliegenden Fassung alle Gesetzesentwürfe ,überstehen‘, wäre das eine nachhaltige Verbesserung der zahnmedizinischen Prävention von Pflegebedürftigen und Menschen mit Handicap“, erklärt Dr. Peter Engel, Präsident der Bundeszahnärztekammer. Allerdings werde im Referentenentwurf des GKV-VSG dem besonderen Aufwand bei der zahnärztlichen Behandlung von Menschen mit Behinderung im ambulanten Bereich nach wie vor nicht Rechnung getragen. (PM)

Neuer „Index für Inklusion im und durch Sport“ kurz vor dem Start

Index-Logo-fdb12299Mittwoch, 15. Oktober 2014 Am kommenden Samstag (18. Oktober) wird bei der Ständigen Konferenz der Landessportbünde in Hannover erstmals der „Index für Inklusion im und durch Sport“ vorgestellt. Der Index ist als Wegweiser angekündigt, der den Auf- und Ausbau einer inklusiven Sportlandschaft in Deutschland vorantreiben soll.

Die Präsentation übernehmen Gabriele Lösekrug-Möller, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales (BMAS), und Thomas Härtel, Vizepräsident des Deutschen Behindertensportverbands (DBS). Im Anschluss wird der Index unter www.dbs-npc.de digital und barrierefrei zum Download zur Verfügung stehen, wie der DBS mitteilt. (PM)

Ältere Schwerbehinderte bekommen mehr Jobs wg. Bundes-Initiative

Mittwoch, 15. Oktober 2014 Ältere schwerbehinderte Menschen profitieren nach den Worten von Sozialministerin Birgit Hesse (SPD) von der Bundes-Initiative Inklusion. Seit deren Start zu Jahresbeginn hätten in Mecklenburg-Vorpommern 27 Schwerbehinderte, die älter sind als 50 Jahre, einen festen Arbeitsplatz gefunden, teilte das Ministerium am Dienstag mit. Zum 1. November kämen vier weitere Arbeitsverträge hinzu. Die Stellen entstanden in allen Regionen vor allem in der Dienstleistungsbranche. Jeder dieser neuen Arbeitsplätze könne mit bis zu 10.000 Euro gefördert werden, hieß es. Ziel der Initiative sei es, bis 2018 für ältere Schwerbehinderte 80 Stellen zu schaffen. (dpa/mv)

Verband kritisiert: Leitsysteme für Blinde oft veraltet

Dienstag, 14. Oktober 2014. Der Blinden- und Sehbehinderten-Verband Sachsen-Anhalt hat den Zustand der Blindenleitsysteme in Sachsen-Anhalt kritisiert. „Die Bodenleitlinien und akustischen Ampeln sind an vielen Stellen veraltet“, sagte Geschäftsführer Wolfgang Bahn der Nachrichtenagentur dpa in Magdeburg anlässlich des „Tags des Weißen Stockes» an diesem Mittwoch.

Beispiel Magdeburg: „Besonders schwieriges Terrain für Blinde und Sehbehinderte ist der Bahnhofsvorplatz, aber auch die Knoten rund um Allee Center, City Carré, Breiter Weg und Hasselbachplatz“, sagte der Behindertenbeauftragte der Landeshauptstadt, Hans-Peter Pischner. Blindenleitstreifen gebe es nur in begrenztem Umfang. Die recht alten akustischen Ampeln seien störanfällig. Geld zum Ausbau sei bislang nicht eingeplant.

Den „Tag des Weißen Stockes“ gibt es am 15. Oktober zum 50. Mal. Er soll auf die Situation von blinden und stark sehbehinderten Menschen aufmerksam machen. In Sachsen-Anhalt sind nach Angaben des Landesverwaltungsamtes in Halle rund 5500 Blinde gemeldet. (dpa/sa)

Experte: Bei Inkontinenz erst konservative Therapien probieren

InkontinenzDienstag, 14. Oktober 2014. Sind Frauen von Inkontinenz betroffen, probieren sie am besten zuerst immer konservative Therapien aus. Dazu gehören zum Beispiel Beckenbodentraining oder die Elektrostimulation kombiniert mit Biofeedback. Das sagte Prof. Heinz Kölbl (Foto: DGGG) auf dem 60. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Das gilt unabhängig davon, ob Frauen an einer Belastungs- oder Dranginkontinenz leiden. Im ersten Fall verlieren sie Urin bei körperlicher Belastung wie Niesen oder Husten, im zweiten ist die Blase überaktiv. Schlägt das nicht an, können Betroffene unter Umständen mit Medikamenten Abhilfe schaffen oder sich operieren lassen. (dpa/tmn)

Magdeburg: Größeres Beratungsangebot zu Augenerkrankungen

Dienstag, 14. Oktober 2014 Mit der Eröffnung einer Beratungsstelle in Magdeburg hat der Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen-Anhalts am Samstag sein Beratungsangebot ausgeweitet. Unter dem Stichwort „Blickpunkt Auge“ könnten sich Menschen über altersbedingte Erkrankungen der Augen informieren, sagte Bernd Peters, Leiter der Beratungsstelle.

In einer immer älter werdenden Gesellschaft wachse die Zahl der Betroffenen und durch die längere Lebenserwartung nehme auch die Krankheitsdauer zu, erklärte Angelika Ostrowksi, Koordinatorin für „Blickpunkt Auge“ beim Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband. Magdeburg ist nach Stendal und Dessau-Roßlau die dritte Stadt in Sachsen-Anhalt mit einer solchen Beratungsstelle. (dpa/sa)


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