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Obama will weitere 6,2 Milliarden Dollar für Kampf gegen Ebola

US-Präsident Barack Obama (Foto: dpa)

US-Präsident Barack Obama (Foto: dpa)

US-Präsident Barack Obama erbittet vom Kongress weitere 6,2 Milliarden Dollar (etwa 5 Mrd. Euro) für den Kampf gegen Ebola. Die Mittel sollten helfen, die Epidemie in Westafrika einzudämmen und die Vorbereitungen auf etwaige Fälle im eigenen Land zu verbessern, hieß es in einem am Mittwoch veröffentlichten Dringlichkeitsantrag.

Demnach sollen 4,6 Milliarden Dollar für sofortige Maßnahmen in Westafrika dienen und 1,5 Milliarden in einen Extra-Fonds fließen, um auf unvorhersehbare Änderungen bei der Epidemie antworten zu können. (dpa)

Nordrhein-Westfalen weitet Inklusion aus: Rechtsanspruch auf Gebärdensprachdolmetscher

Dienstag, 4. November 2014 Gleichberechtigte Teilhabe Behinderter soll nicht auf Inklusion an Schulen beschränkt bleiben. Als erstes Bundesland werde NRW nun auch die weiteren Anforderungen der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen in Landesrecht umsetzen, kündigte NRW-Sozialminister Guntram Schneider (SPD) an.

Unter anderem solle es künftig einen Rechtsanspruch hörbehinderter Eltern auf einen Gebärdendolmetscher bei Elternabenden in Schulen und Kindergärten geben, berichtete er am Dienstag in Düsseldorf. Die Gesamtkosten für das Inklusionspaket von etwa 1,3 Millionen Euro pro Jahr werde das Land tragen. Der Gesetzentwurf soll nach Anhörung von Experten zu Jahresbeginn in den Landtag eingebracht werden. (dpa/lnw)

Deutscher Arbeitgeberpreis für Bildung geht an Flensburger Waldschule

Dienstag, 4. November 2014 Die Waldschule in Flensburg hat den Deutschen Arbeitgeberpreis für Bildung in der Kategorie Schulische Bildung erhalten. Wie die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) am Dienstag mitteilte, wurde der mit 10.000 Euro dotierte Preis im Rahmen des Deutschen Arbeitgebertages vergeben. In diesem Jahr stand die Auszeichnung unter dem Motto „Bildung inklusiv – Potenziale entfalten durch Inklusion“.

Die BDA lobte die intensive Diagnostik an der Schule sowie die Aufstellung individueller Lehrpläne für jedes Kind. Die bewusst heterogene Zusammensetzung der Klassen wurde ebenfalls positiv bewertet. Zudem verfüge die Schule über ein „Schülerparlament“ und ermögliche als „Flüsterschule“ eine ruhige Arbeitsatmosphäre. In den anderen Kategorien für frühkindliche, berufliche und hochschulische Bildung siegten Einrichtungen aus Bayern, Sachsen und Nordrhein-Westfalen. (dpa/lno)

E-Rollstuhlfahrer fährt Fußgänger tot

Montag, 3. November 2014 Ein 80-jähriger Mann ist an den Folgen eines Zusammenstoßes mit einem Rollstuhlfahrer gestorben. Der 56 Jahre alte Lenker eines elektrischen Rollstuhls hatte in Braunschweig Vor- und Rückwärtsgang verwechselt und das Opfer umgefahren, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Fußgänger sei mit dem Kopf auf den Boden geschlagen. Zwei Tage später starb er an seinen Verletzungen. (dpa/lni)

Fotokalender soll mehr Jobs für Schwerbehinderte besorgen

Montag, 3. November 2014 Mehr Jobs für schwerbehinderte Menschen in Mecklenburg-Vorpommern hat Sozialministerin Birgit Hesse (SPD) angemahnt. Derzeit gebe es etwa 4800 arbeitslose Betroffene im Land, teilte sie am Montag mit. „Während insgesamt die Zahl der Arbeitslosen in unserem Bundesland sinkt, hat sie sich bei den Schwerbehinderten über das Jahr gesehen nahezu nicht verändert.“ Dabei gebe es vielfältige Hilfen für Arbeitgeber und Beschäftigte. Firmen mit mindestens 20 Stellen seien gesetzlich verpflichtet, fünf Prozent Schwerbehinderte zu beschäftigen.

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales will dazu in diesen Tagen einen Foto-Kalender an fast 3000 Unternehmer verschicken, hieß es. Der Kalender informiere darüber, wie Menschen mit Behinderung die Teilhabe am Arbeitsleben ermöglicht werden kann. Die Fotos steuerten behinderte Hobbyfotografen bei. (dpa/mv)

Rollstuhlbasketball: RSV Lahn-Dill verteidigt Tabellenführung

Thomas Böhme (#13, RSV Lahn-Dill) gegen Venckus Nerijus (#4, Oettinger RSB Team). (Foto: Armin Diekmann)

Thomas Böhme (#13, RSV Lahn-Dill) gegen Venckus Nerijus (#4, Oettinger RSB Team). (Foto: Armin Diekmann)

Montag, 3. November 2014 Der Deutsche Meister hat zu Hause mit einem 55-36-Sieg gegen das mit vielen Vorschusslorbeeren angereiste Oettinger RSB Team die Tabellenführung verteidigt. Mit fünf Siegen aus fünf Spielen haben die Mittelhessen eine „weiße Weste“. Ärgste Verfolger sind nun mit jeweils 8:2 Punkten Goldmann Dolphins Trier (knapper 60:57-Auswärtssieg bei Roller Bulls) und RSC-Rollis Zwickau. Der insolvenzgeplagte Club setzte sich im Topspiel des Samstags bei BG Baskets Hamburg mit 75:61 durch. (ge)

Heidelberger Zentrum für Tumorerkrankungen soll ausgebaut werden

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Freitag, 31. Oktober 2014 Um die individualisierte Therapie von Krebspatienten voranzubringen, soll das sogenannte Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg ausgebaut werden. Die Entscheidung der Bundes- und Landesregierung teilte das Wissenschaftsministerium anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg am Freitag mit.

Im NCT analysieren Wissenschaftler etwa das Erbgut von Tumorgewebe, um die genetischen Grundlagen von Krebs zu erfassen. Getragen wird die Einrichtung vom DKFZ und dem Uniklinikum Heidelberg. Grün-Rot will von 2015 an jährlich 2,5 Millionen Euro an Landesmitteln in das Zentrum investieren und hat 20 Millionen Euro für den Ausbau des Gebäudes zugesagt. Auch der Bund will das Zentrum stärker fördern. (dpa/lsw)

Versorgung todkranker Menschen in Deutschland immer wichtiger

Donnerstag, 30. Oktober 2014 Die Versorgung von Todkranken gewinnt in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums nehmen immer mehr Menschen die hospiz- und palliativmedizinischen Leistungen in Anspruch. Auch die Zahl stationärer und ambulanter Dienste zur Versorgung schwerstkranker Patienten im letzten Lebensabschnitt habe in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen, teilte das Ministerium mit.

Die Zahl der Palliativstationen ist bundesweit gestiegen: 2009 gab es 186 Einrichtungen, 2011 waren es bereits 231, wie das Ministerium in Berlin bilanziert. Die Zahl der stationären Hospize stieg demzufolge innerhalb von 15 Jahren von 30 (im Jahr 1996) auf 195 (in 2011).

Nach Angaben des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes hat sich die Zahl der ambulanten Hospiz- und Palliativdienste seit 1996 mehr als verdreifacht: von 451 ambulanten Diensten auf rund 1500 im Jahr 2011. Laut Verband engagieren sich bundesweit rund 80.000 Ehrenamtliche in der Hospizbewegung in Deutschland. (dpa)

Neues Portal listet Fördermöglichkeiten für Studenten mit Handicap

Mittwoch, 29. Oktober 2014 Ein neues Online-Portal gibt Studierenden mit Handicap einen Überblick über Fördermöglichkeiten. Das teilt die Initiative für transparente Studienförderung mit, welche die neue Plattform unter www.barrierefrei-studieren.de anbietet. Derzeit sind dort rund 1600 Unterstützungsmöglichkeiten gelistet – vom Fahrdienst bis zur Assistenzleistung im Studium. Die Nutzung der Seite ist kostenlos. (dpa/tmn)

Barrierefrei: Neue Fähre für Überfahrt nach Helgoland

(Foto: helgoland.de)

(Foto: helgoland.de)

Sonntag, 26. Oktober 2014 Ein neues modernes Schiff übernimmt ab Mai 2015 die Fährverbindung zwischen Cuxhaven und Helgoland. Die Fähre wird mit Erdgas (LNG) betrieben und ist barrierefrei: Alle Decks sind mit Fahrstühlen verbunden, teilt die Reederei Cassen Eils mit. Abfahrt wird jeden Tag um 10.30 Uhr in Cuxhaven sein (www.helgoland.de). (dpa)


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3 Kommentare

  • Scharik

    Bis in die 80-er war ich oft auf „dem Land“.
    Aber ab Mai ´15, wenn das mit der Barriererefreiheit stimmt, wieder mal öfter; hoffe, dass mein E-Rolli da mitmacht 🙂

    26. Oktober 2014 at 14:36
  • Jan Kajnath

    Das ist totaler Blödsinn: Man kann den Vorwärts- und Rückwärtsgang bei E-Rollstuhl nicht verwechseln! Das ist nur ein Hebel, das kann jeder der sicher die Hand führen kann! Vielleicht handelt es sich beim Verursacher um einen Scoter, davon habe ich keine Ahnung. 🙂

    3. November 2014 at 19:25
  • Andrea Heimer

    Klingt für mich auch sehr reißerisch. Ein E-Rollstuhl ist ja kein Monster-Truck. Fatal war sicher, dass der arme Mensch sehr unglücklich aufgekommen ist – dafür muss man niemanden anfahren, da reicht auch schupsen oder blöd stolpern.

    4. November 2014 at 13:24

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