Rollstuhlbasketball-Bundesliga 2015/16 startet wie erwartet

Die einzige Überraschung des 1. Spieltags gab es beim Spiel USC München – BSC Rollers Zwickau. Hamburg mit Last-Minute-Verpflichtung.

Überraschung in München: Der Aufsteiger USC mit Kapitän Ben Döring (hier am Ball) besiegt deutlich BSC Rollers Zwickau. (Foto: Christine Linnig)

Überraschung in München: Der Aufsteiger USC mit Kapitän Ben Döring (hier am Ball) besiegt deutlich BSC Rollers Zwickau. (Foto: Christine Linnig)

Die Rollstuhlbasketball-Bundesliga 2015/16 ist am gestrigen Samstag gestartet – und beginnt, wie sie in der vergangenen Saison aufgehört hat: mit RSV Lahn-Dill auf Platz 1. Der Titelverteidiger und Champions-League-Sieger deklassierte auswärts in Frankfurt Mainhatten Skywheelers mühelos mit 87:35 ab. Auch in den anderen Begegnungen setzten sich die erwarteten Kandidaten durch: Vizemeister RSB Thuringia Bulls fertigte in Kaiserslautern die Rolling Devils mit 92:57 ab, Doneck Dolphins Trier ebenfalls auswärts Köln 99ers mit 81:61. Einmal mehr war dabei Triers Topscorer Dirk Passiwan nicht zu stoppen: Er erzielte 35 Korbpunkte – 17 davon schon in den ersten zehn Minuten.

Die einzige Überraschung des Tages gab es in der bayerischen Landeshauptstadt. Ein bestens aufgelegter Kim Robins (30 Korbpunkte) führte gemeinsam mit Rückkehrer Sebastian Magenheim und dem bosnischen Nationalcenter Suad Sutic (beide 19 Punkte) den USC München zu einem eindrucksvollen und auch in dieser Höhe verdienten 87:57-Sieg gegen BSC Rollers Zwickau, der sich bereits zur Halbzeit (46:22) abzeichnete. Zwickau, eines der Topteams der vergangenen Jahre und in der vorigen Saison Dritter, galt trotz zahlreicher Abgänge als haushoher Favorit. „Uns gelang es nicht, die Bayern mit ihrer stark physisch orientierten, schnellen Spielweise zu parieren“, analysierte nach Abpfiff Gäste-Trainer Marco Förster, der sich zudem über die harte Gangart der Münchner beklagte.

Am heutigen Nachmittag steht noch die Begegnung des Aufsteigers Hannover United gegen BG Baskets Hamburg an. Die Hanseaten haben sich – nachdem ohne ihre beiden japanischen Superstars Hiroaki Kozai und Reo Fujimoto, die aufgrund von Länderspielen noch einige Wochen fehlen, die letzten vier Testspiele verloren gingen –, in letzter Minute mit dem bärenstarken tschechischen Center Petr Tucek verstärkt.

Nachtrag: Hannover United unterliegt zu Hause BG Baskets Hamburg mit 43:72 (21:43).

(RP)

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