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Rollstuhlbasketball-EM: Deutsche Herren überzeugen gegen Belgien

72:52-Erfolg in Frankfurt nimmt den Druck. Dirk Passiwan ist Topscorer des Spiels.

Jan Haller (#13) gegen Nazif Comor (#9) und Samir Bader (#15). (Foto: Uli Gasper/uliphoto.de)

Jan Haller (#13) gegen Nazif Comor (#9) und Samir Bader (#15). (Foto: Uli Gasper/uliphoto.de)

Sebastian Magenheim (#9) gegen Nazif Comor (#9). (Foto:  Uli Gasper/uliphoto.de)

Sebastian Magenheim (#9) gegen Nazif Comor (#9). (Foto: Uli Gasper/uliphoto.de)

Die deutsche Nationalmannschaft der Herren hat 48 Stunden nach der bitteren Auftaktniederlage gegen Titelverteidiger Großbritannien für Wiedergutmachung gesorgt und Belgien klar mit 72:52 (20:10/37:22/53:34) bezwungen. Damit hat Deutschland sein Punktekonto ausgeglichen und ist vor der dritten Vorrundenbegegnung am Montag gegen die Niederlande wieder im Rennen.

Die Mannschaft von Bundestrainer Nicolai Zeltinger überzeugte im zweiten Spiel der Eurobasketball mit einem Blitzstart. So standen die Belgier beim 0:8 (3.) durch Lokalmatador Sebastian Magenheim bereits mit dem Rücken zur Wand. Belgiens Nationaltrainer Frits Wiegmann, der bis 2010 selbst die deutsche Auswahl betreute, richtete in der Folge sein Team aber wieder auf, so dass beim 27:22 (16.) aus deutscher Sicht die Partie wieder offen schien.

Topscorer Dirk Passiwan dreht auf

Dirk Passiwan (#11) nimmt Maß, links André Bienek (#8), gegen die belgischen Kontrahenten (v.l.) Christoph Paasch (#8), Christophe van Houcke (#11), Nazif Comor (#9) und Robby Hulsmans (#7). (Foto: Uli Gasper/uliphoto.de)

Dirk Passiwan (#11) nimmt Maß, links André Bienek (#8), gegen die
belgischen Kontrahenten (v.l.) Christoph Paasch (#8), Christophe van Houcke
(#11), Nazif Comor (#9) und Robby Hulsmans (#7). (Foto: Uli Gasper/uliphoto.de)

Doch mit einem Schlussspurt vor der Pause und einer druckvollen Fortsetzung nach dem Seitenwechsel in Durchgang drei legte der Vize-Europameister von 2011 den Grundstein zu einem auch in dieser Höhe verdienten Sieg – dank eines nun aufdrehenden Topscorers Dirk Passiwan.

„Wir sind natürlich glücklich, dass wir uns für die Auftaktniederlage rehabilitieren konnten und müssen nun an diese Leistung im Spiel am Montag gegen die Niederlande unbedingt anknüpfen“, war auch Bundestrainer Nicolai Zeltinger erleichtert über den starken Auftritt seiner Mannschaft und den damit verbundenen ersten Punkten bei der Eurobasketball 2013.

Deutschland: Dirk Passiwan (16, Goldmann Dolphins Trier), André Bienek (13/1 Dreier, Uniphol Briantea ´84 Cantu/ITA), Sebastian Magenheim (12, Mainhatten Skywheelers), Jan Haller (10, RSV Lahn-Dill), Sebastian Wolk (9, Mainhatten Skywheelers), Thomas Böhme (6, RSV Lahn-Dill), Björn Lohmann (4, RSV Lahn-Dill), Lars Lehmann (2, Mainhatten Skywheelers), Thomas Becker (Mainhattan Skywheelers), Matthias Heimbach (Jena Caputs), Felix Schell (RSV Lahn-Dill), Marco Zwerger (RSV Lahn-Dill).

Belgien: Nazif Comor (14), Samir Bader (11), Tanguy Six (11), Christophe van Houcke (6, Roller Bulls St. Vith), Lorenzo Boterberg (4), Mounir Moujoud (4, Roller Bulls St. Vith), Ralph Hylenbroeck (2), Pieter Dries, Robby Hulsmans, Yves Mageza, Philippe Minten, Christophe Paasch (Roller Bulls St. Vith).

(aj)


ROLLINGPLANET-SPECIAL: Eurobasketball 2013
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