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Rollstuhlbasketball: Kampf um die Champions League-Plätze

Die EuroLeague-I-Vorrunden finden an diesem Wochenende in Rom, Toulouse und Zwickau statt. ROLLINGPLANET nennt Favoriten und Außenseiter. Von Andreas Joneck

So jubelten die RSV-Lahn-Dill-Spieler Thomas Gundert, Horie Wataru und Gesche Schünemann, als sie im vergangenen Jahr in Istanbul die Champions League gewannen (Foto: Armin Diekmann)

So jubelten die RSV-Lahn-Dill-Spieler Thomas Gundert, Horie Wataru und Gesche Schünemann, als sie im vergangenen Jahr in Istanbul die Champions League gewannen (Foto: Armin Diekmann)

Rom, Toulouse und Zwickau sind die drei Städte, in denen an diesem Wochenende die Teilnehmer für die Champions League Endrunde vom 3. bis 5. Mai im spanischen Valladolid gesucht werden. Mit Gastgeber BSR Valladolid und Titelverteidiger RSV Lahn-Dill (ROLLINGPLANET berichtete: Eiskalt im Hexenkessel: RSV Lahn-Dill ist Champions League Sieger 2012) sind bereits zwei Teams für die europäische Königsklasse qualifiziert.

In den drei EuroLeague I Gruppen qualifizieren sich jeweils die beiden erstplatzierten Mannschaften für die Champions League. Der Drittplatzierte bucht das Ticket für den Andre-Vergauwen-Cup, den zweithöchsten europäischen Wettbewerb.

Entscheidung in Rom

SSD Santa Lucia Sport Rom (ITA), Beit Halochem Tel Aviv (ISR), Hyeres HC (FRA), Padua Millenium Basket (ITA)

Zu einem Duell zweier ehemaliger europäischer Titelträger kommt es in Rom. In der ewigen Stadt trifft der italienische Meister Santa Lucia Sport Rom unter anderem auf den spanischen Titelträger CD Fundosa ONCE Madrid. Die Madrilenen bauen mit Terry Bywater und dem Tschechen Petr Tucek auf zwei hochkarätige Center, die sie in diesem Jahr zum erweiterten Kreis der Mitfavoriten machen.

Padova Millennium aus Italien, der französische Vertreter Hyeres Handiclub und Beit Halochem Tel Aviv aus Israel haben lediglich Außenseiterchancen in dieser Gruppe.

Entscheidung in Toulouse

Toulouse IC (FRA), Besiktas Istanbul (TUR), BC Verkerk Zwijendrecht (NED), Wolverhampton Rhinos (GBR), ASD Santo Stefano (ITA)

Die wohl ausgeglichenste Gruppe spielt ihre Sieger im französischen Toulouse aus. Dabei dürften die Duelle zwischen dem Gastgeber, sowie dem türkischen Vizemeister Besiktas Istanbul, dem niederländischen Traditionsklub BC Verkerk Zwijendrecht und Santo Stefano Sport aus Italien allesamt auf Augenhöhe stattfinden. Komplettiert wird diese Gruppe durch die Wolverhampton Rhinos, dem ehemaligen Team von RSV-Center Joe Bestwick.

Entscheidung in Zwickau

RSC-Rollis Zwickau (GER), Galatasaray Istanbul (TUR), GSD Anmic Sassari (ITA), CS Meaux (FRA), GSD Porto Torres (ITA)

Auf den RSC-Rollis Zwickau wartet derweil auf dem heimischen Scheffelberg eine wirkliche Hammergruppe. Kein geringerer als das europäische Schwergewicht Galatasaray Istanbul gibt seine Visitenkarte in Sachsen ab. Der türkische Meister und Vorjahresfinalist ist gespickt mit internationalen Topstars wie dem polnischen Duo um Mateusz Filipski und Piotr Luszynski, einst selbst für Zwickau aktiv, oder dem US-Guard Matt Scott. Weitere Protagonisten im Starensemble der Türken sind der Franzose Sofyane Mehiaoui, der australische Distanzschütze Tristan Knowles und der türkische Nationalspieler Özgür Gurbulak.

Mit GSD Anmic Sassari kommt zudem ein italienisches Topteam, bei denen mit Brad Ness ein absoluter Topstar des Rollstuhlbasketballs die Centerposition besetzt. Der Kanadier Yvon Rouillard und der Argentinier Adolfo Berdun sind weitere Eckpfeiler des Teams. Das zweite italienische Team aus Porto Torres setzt auf den britischen Nationalmannschafts-Kapitän Simon Munn und Fabio Raimondi, den Aufbauspieler der italienischen Auswahl. Außenseiter ist hier der französische Vertreter CS Meaux.

(RP)

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