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Rollstuhlbasketball-Pokalendrunde live im Internet

Sportdeutschland.tv überträgt aus Hamburg, wenn der Gastgeber, Lahn-Dill, Thüringen und Trier um den Titel kämpfen.

Am Samstag gibt es wieder den Zweikampf zwischen Thomas Böhme (#13, Lahn-Dill) und Nerijus Venckus (#4, Thürngen) zu sehen. (Archivfoto: Armin Diekmann)

Am Samstag gibt es wieder den Zweikampf zwischen Thomas Böhme (#13, Lahn-Dill) und Nerijus Venckus (#4, Thürngen) zu sehen. (Archivfoto: Armin Diekmann)

An diesem Wochenende wird mit dem Final Four um den DRS-Pokal der erste Titel der laufenden Saison vergeben. Mit den Goldmann Dolphins Trier, dem letztjährigen Finalisten Oettinger RSB Team Thüringen, Titelverteidiger RSV Lahn-Dill und Gastgeber BG Baskets Hamburg ist das Teilnehmerfeld in der brandneuen InselPark Arena in Hamburg-Wilhelmsburg hochklassig besetzt. Der DRS-Pokal wird seit 1985 neben der Deutschen Meisterschaft als zweiter nationaler Wettbewerb ausgetragen.

Im ersten Halbfinale kommt es am Samstag (28. März) um 16 Uhr zum Duell zwischen Lokalmatador Hamburg und Trier. Beide Teams lieferten sich bereits in der Meisterschaft ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem die Norddeutschen knapp vor dem rheinland-pfälzischen Konkurrenten in die Playoffs einzogen. Gespannt dürfen die Fans insbesondere auf das Duell von Triers Wurfmaschine Dirk Passiwan gegen die BG-Kunstschützen Hiroaki Kozai und Mustafa Korkmaz sein. Ein offensiver Schlagabtausch ist zu erwarten.

Vorweggenommenes Endspiel

Um 18:30 Uhr gibt es im zweiten Halbfinale die Neuauflage des letztjährigen dramatischen Endspiels um den DRS-Pokal. Damals sah in Elxleben Gastgeber Oettinger RSB Team Thüringen mit über 20 Punkten Vorsprung zur Halbzeitpause bereits wie der Sieger aus, ehe RSV Lahn-Dill aufholte und die Partie in der Verlängerung noch einmal drehte.

Thüringen mit seinem Center-Duo Dan Highcock und Aliaksandr Halouski (der gebürtige Weißrusse wurde soeben eingebürgert und wird künftig für die deutsche Natio aufrollen) sowie André Bienek ist in dieser Saison noch stärker – es gibt nicht wenige Rollstuhlbasketball-Fans, die auf eine Wachablösung hoffen: Ein Sieg von Thüringen gegen den hessischen Dauer-Allesgewinner mit Steve Serio, Michael Paye und Thomas Böhme würde die Szene definitiv beleben.

Mohnen und Labenz kommentieren

Tolle Nachricht für Rollstuhlbasketball-Fans: In Kooperation mit Sportdeutschland.TV werden das kleine und große Finale am Sonntag (29. März) live im Internet übertragen. Das Spiel um Platz drei (12:00 Uhr) und das 31. Endspiel um den DRS-Pokal (14:30 Uhr) sind auf www.sportdeutschland.tv zu sehen. Kommentatoren sind Nationalspielerin Marina Mohnen und Sven Labenz, Chefredakteur des Magazins „Rollt.“ Um dem Live-Stream zu folgen, ist nur ein schneller Internetanschluss erforderlich, das Angebot von Sportdeutschland.TV ist kostenfrei.

Initiator des Projekts ist der DOSB, die Dachorganisation des deutschen olympischen Sports, in der 98 Mitgliedsorganisationen mit 91.000 Vereinen und fast 28 Millionen Mitgliedschaften vereint sind. DOSB-Präsident Alfons Hörmann sagt: „Sportdeutschland.TV nimmt den vielfachen Ruf nach mehr Breite und Abwechslung in der Sportberichterstattung auf. Schon jetzt findet man dort mehr als 40 Sportarten. Sportdeutschland.TV ist auch ein Angebot an Sportverbände, -veranstalter und Ligen, ihren Sport online zu zeigen, damit wir alle mehr Sport ‚aus erster Hand‘ erleben können.“

(RP/aj)

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