""

Rollstuhlfahrerin eine halbe Stunde gefangen gehalten

Das Drama ereignete sich in den frühen Morgenstunden in einem Dorf nahe bei Hamburg.
Die Rollstuhlfahrerin XY (Name von der Redaktion geändert) wollte mit ihrem Hund „die dicke Bertha“ in ihrem Elektroscooter spazierfahren. Trotz klirrender Kälte aber herrlichem Sonnenschein fuhr die 55 jährige los.

Als sie nach knapp einer Stunde zuhause ankam, ereignete sich das traumatische Ereignis in ihrem eigenen Flur.  Frau XY  wurde von einem ihr bekannten Täter gegen ihren Willen eine halbe Stunde gefangen gehalten. Sie wehrte sich mit allen ihr zur Verfügung stehenden Kräften und brach sich dabei fast einen ihrer Designernägel ab.

Uns teilte Frau XY anschließend mit, es ist fruchtbar so wehrlos gefangen gehalten zu werden, aber ich bin glücklich wieder frei zu sein und das der Täter seiner gerechten Strafe zugeführt wird.
Der Täter wird seine Strafe am 6. Dezember 2013 antreten müssen.

 

Die Strafe sieht wie folgt aus

Da es sich bei dem Täter um einen Rollstuhlschlupfsack handelt

tc006992

 

mit einem kaputten Reißverschluss und der Reißverschluss sich auf Teufel komm raus nicht mehr öffnen ließ wird Frau XY diesen in der Nacht zum 6.Dezember “Nikolaustag” an die Tür hängen und hoffen das dieser vom Nikolaus entsprechend gefüllt wird, als kleine Entschädigung für das erlittenen Trauma.

Danach wird der Täter “Schlupfsack”  für immer in Sicherheitsverwahrung genommen in den Altkleidercontainer.

 

Was soll diese doofe Geschichte?

So liebe Leser, auch wenn sie jetzt ein wenig enttäuscht sind, dass wir ihren Voyeurismus nicht befriedigen konnten, wäre es dennoch schön, wenn sie noch ein wenig weiter lesen für eine tatsächliche wichtige Nachricht.
Wir wissen das ist nicht fair aber wie heißt es so schön mit Speck fängt man Mäuse die Gesellschaft mit absurden Headlines.

 

Jetzt zu unseren wichtigen Aufruf

Und wenn sie ehrlich sind, deswegen hätten sie sich nie hier her geklickt.

Es ist davon auszugehen, dass der Schnee nicht mehr lange auf sich warten lässt und wir wissen das nicht jeder Lust hat vor seiner Tür ordentlich Schnee zu schieben. Dies ist aber wichtig damit Menschen im Rollstuhl, Menschen mit Rollator oder Männer und Frauen mit ihren Kinderwägen, sicher über die Fußwege gelangen.

 

Schnee schieben aber richtig

Der gesetzliche Rahmen

Schneeräumen ist Pflicht, da die so genannte Verkehrssicherungspflicht besteht.

Als Anwohner sind sie dazu verpflichtet, zwischen 7:00 Uhr und 20:00 Uhr an Werktagen und von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr an Sonn- und Feiertagen mindestens dreiviertel des Bürgersteigs von Schnee freizuhalten und zu streuen.

In manchen Fällen verpflichten Gemeinden ihre Bürger auch dazu, den Gehweg komplett und ein Drittel der Straße zu räumen.

Schön wäre es wenn sie dabei beachten, nicht da wo ihre Verpflichtung, aufhört Schneeberge zu hinterlassen.

Sollte vor ihrer Tür nur ein schmaler Gehweg sein, möchte wir sie bitten, diesen ganz frei zu räumen, damit o.g.  auch IHREN Gehweg mit nutzen können.

 

Rollstuhlprobleme023

 

0026758319-0055603267

 

Das Strassenreinigungsgesetz schreibt folgendes vor

Strassenreinigungsgesetz.pdf

 

Oder rufen sie bei ihrem zuständigen Ordnungsamt an, und

erkundigen sich dort nach den Richtlinien

bei ihnen vor Ort.

 

Wir bedanken uns für ihre Aufmerksamkeit und hoffen sie können uns verzeihen, dass wir sie mit so einem Trick hier hergelockt haben, wobei die Geschichte ist, so tatsächlich passiert, und zwar mir selber es war sehr mühsam mich aus dem Schlupfsack zu befreien und ich werde ihn wie angegeben Nikolaus nach draußen an die Tür hängen

Diesen Artikel teilen:
avatar

Angelika Mincke

Dieser Beitrag erscheint als unabhängiges Blog auf ROLLINGPLANET. Er wurde von der Redaktion weder geprüft noch muss er unsere Meinung wiedergeben. Auf ROLLINGPLANET können alle User – die etwas zu sagen haben – ihr eigenes Blog veröffentlichen. Im Jahr 2013 bin ich stolze 55 Jahre alt geworden. Ich arbeite aktiv in den von mir gegründeten Initiativen “Aktiv Barrierefrei Selbstbestimmt Leben e.V.” und der “Aids und Behinderten Selbsthilfe”. Wenn ich das Gefühl habe, mir will keiner mehr zuhören – fange ich an zu schreiben – eine “Möchtegernautorin”, die daran glaubt, Übung macht den Meister – die immer viel mitzuteilen hat, auch wenn es keiner hören oder lesen will. Zum ausführlichen Profil.

KOMMENTAR SCHREIBEN