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Rollstuhlfechten: Weltcup in Malchow startet heute – mit Rekordbeteiligung

Deutsche Fechter (Archivfoto, rollstuhlfechten.de)

In Malchow, Mecklenburg-Vorpommern, messen sich heute bis Sonntag mehr als 150 Athleten aus 27 Nationen beim letzten Qualifikationsturnier der IWAS (International Wheelchair & Amputee Sports Federation). Für die Fechter ist es die letzte Möglichkeit, sich für die Paralympics 2012 in London zu qualifizieren. Von Steffen Nordmann

Der IWAS World Cup im Rollstuhlfechten vom 27.-29.01.2012 in der Inselstadt Malchow erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Waren es beim ersten World Cup 2008 etwa 112 Athleten sowie 100 Starter bei der zweiten Auflage 2010, vermelden die Organisatoren schon jetzt 140 Spitzensportler aus 26 Nationen.

In Malchow haben die Fechter dieses Jahr die letzte Möglichkeit, nochmal Punkte für die Weltrangliste zu sammeln und sich für die Paralympics 2012 in London zu qualifizieren.

Unter den zahlreichen Nationen sind auch Länder wie Irak, Bulgarien und Macao, die das erste Mal in Malchow sein werden. Die größten Delegationen sind Russland (18 Fechter), Frankreich (15 Fechter), Polen (14 Fechter) und Großbritannien (10 Fechter).

Franzosen sind Favoriten

Bundestrainer Swen Strittmatter möchte mit Simone Briese-Baetke, Zarife Imeri, Steffen Nordmann und fünf weiteren Athleten die bisher guten Ergebnisse bei den letzten World Cups in Malchow fortsetzen. Zu den Favoriten zählen die Fechter aus Frankreich mit Romain Noble, Robert Citerne, Laurent Francois oder Marc Cratere.

Aus China sind die Fechter RU YI YE und Lei Zhang ernst zunehmen. Auch Matteo Betti aus Italien und Dariusz Pender aus Polen ist Beachtung zu schenken.

Bei den Frauen sind ebenfalls die Chinesinnen und Hong Kong sehr stark einzuschätzen. Saysunee Jana aus Thailand wird eine starke Konkurrentin für die Medaillendauergewinnerin Simone Briese-Baetke sein.

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