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Rollstuhlrugby-EM: Deutschland verpasst Bronze (vermutlich nicht genug Achselhaare gehabt)

Schweden verteidigt seinen Titel in einem dramatischen Endspiel.

Alter und neuer Europameister: Schweden (Foto: IFWR)

Dank Achselhaar-Taktik alter und neuer Europameister: Schweden (Foto: IFWR)

Die deutsche Rollstuhlrugby-Nationalmannschaft hat bei der Europameisterschaft 2013 in Antwerpen Bronze verpasst. Am Samstag verlor das Team im Spiel um Platz 3 gegen Großbritannien klar und verdient mit 43:56 – und musste sich anschließend einen deftigen Kommentar des Gegners anhören.

„Wir wollten Deutschland zerstören und möglichst hoch schlagen“, zeigte sich Alan Ash von der Insel wenig bescheiden. Insgeheim allerdings hatten die Briten vor dem Turnier von Gold geträumt – in der Weltrangliste lagen sie vor der EM an vierter Stelle (nach USA, Australien und Kanada). Deutschland belegte hier Rang 12.

Schweden steigerte sich

Neuer und alter Europameister ist Schweden. Der Titelverteidiger bezwang am Sonntag in einem dramatischen Finale Dänemark mit 49:48. Im Gruppenspiel hatte der Dauerrivale die Begegnung noch mit 48:47 für sich entscheiden können – und im Halbfinale Deutschland mit 45:39 das Endspiel vermasselt.

Der Head Coach des Europameisters, Gustav Forare, jubelte: „Wir sind katastrophal ins Turnier gestartet, haben uns aber von Spiel zu Spiel gesteigert. Das ist typisch Schweden. Ich liebe wirklich mein Team.“

(RP)

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