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Romario ist Vater eines Mädchens mit Down-Syndrom

Auch deshalb hat sich der Ex-Weltfußballer dafür eingesetzt, dass 2014 Menschen mit Behinderung kostenlos in die WM-Stadien dürfen.

Romario (Foto: Antonio Lacerda/dpa)

Romario (Foto: Antonio Lacerda/dpa)

Endlich mal ein namhafter Politiker, der Menschen mit Behinderung ernst nimmt: Romário de Souza Faria – besser bekannt als Romario (1994 mit Brasilien Fußball-Weltmeister sowie Weltfußballer des Jahres) – sitzt seit zweieinhalb Jahren für die Sozialisten im Brasilianischen Bundesparlament. Vor seiner Wahl versprach er: „Ich werde all das zurückgeben, was mir der Heilige Vater im Himmel gegeben hat“.

Gratistickets für fast 10 Mio. Euro

Tatsächlich: Als Politiker setzt er sich mit sozialen Projekten für arme Menschen ein – und er war einer der maßgeblichen Kräfte dafür, dass bei der Fußball-WM in Brasilien 2014 pro Spiel 500 Menschen mit Behinderung kostenlos ins Stadion dürfen.

Insgesamt gibt es für sie 32.000 Gratistickets während des Turniers. Dies entspricht nach lokalen Medienberichten 9,8 Millionen Euro (ROLLINGPLANET berichtete, unter anderem hier: Fußball-WM: Erstmals kommt es zum Duell Dicke gegen Behinderte und Fußball-WM 2014: 32.000 Gratistickets für Behinderte).

„Ich werde behinderten Menschen helfen“

Der wichtigste Grund für sein Engagement: Der ehemalige PSV-Eindhoven- und Barcelona-Kicker ist Vater eines Mädchens mit Down-Syndrom. Tochter Ivy stammt aus seiner dritten Ehe und kam 2005 zur Welt. Der ehemalige Torjäger kündigte jetzt in einem Interview mit der „Sport Bild“ an: „Ich werde behinderten Menschen, vor allem Kindern und Jugendlichen, die am Down-Syndrom erkrankt sind, noch mehr helfen“.

(RP)

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1 Kommentar

  • Willi Schroeder

    Respekt …;-)

    11. Mai 2013 at 18:23

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