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Russische Behindertensportler auch bei den Winter-Paralympics 2018 gesperrt?

IPC erhöht Druck auf Russland: Bis September muss das Land die Anti-Doping-Vorgaben vollständig erfüllen.

IPC-Präsident Sir Philip Craven  (Foto: dpa)

IPC-Präsident Sir Philip Craven (Foto: dpa)

Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) sieht derzeit eine große Wahrscheinlichkeit, dass Russland nicht an den Winter Paralympics im kommenden Jahr teilnimmt. In einer Mitteilung erklärte das IPC, das Land müsse für eine Teilnahme bis Anfang September die Vorgaben beim Thema Doping vollständig erfüllen.

Russland habe noch einen langen Weg vor sich, wenn es bei den Spielen in Pyeongchang in Südkorea dabei sein wolle, erklärte IPC-Präsident Philip Craven in London. Es gelte nun, keine Zeit zu verlieren.

„Obwohl wir uns über die Fortschritte bis heute freuen, muss noch eine Reihe von Schlüsselkriterien erfüllt werden“,

sagte Craven.

Das IPC hatte wegen des mutmaßlichen systematischen Staatsdopings die Mitgliedschaft des Nationalen Paralympischen Komitees Russlands (RPC) im vergangenen August aufgehoben. Deswegen hatten die russischen Sportler 2016 die Sommer-Paralympics in Rio de Janeiro verpasst.

(dpa)

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