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Russischer Behindertensport-Verband bleibt gesperrt

Was bedeutet die Entscheidung des IPC für die Paralympics 2018 in Pyeongchang?

IPC-Präsident Sir Philip Craven (Foto: dpa)

IPC-Präsident Sir Philip Craven (Foto: dpa)

Das Paralympische Komitee Russlands (RPC) bleibt gesperrt. Damit sind russische Behindertensportler nach wie vor von Wettkämpfen ausgeschlossen. Das entschied das Internationale Paralympische Komitee (IPC) heute auf seiner 18. Generalversammlung in Abu Dhabi. Die Russen erfüllten weiterhin nicht alle Bedingungen zur Aufhebung der Suspendierung. Im November soll es nach einer Sitzung der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA eine weitere Überprüfung geben.

Das IPC hatte wegen des im McLaren-Bericht veröffentlichten mutmaßlichen systematischen Staatsdopings die Mitgliedschaft des RPC im vergangenen August aufgehoben. Seitdem sind alle russischen Sportler gesperrt, die Paralympics in Rio de Janeiro fanden ohne das russische Team statt. Schon am 22. Mai hatte das IPC die Sperre verlängert. Der Weltverband sehe aber erhebliche Fortschritte, „die das RPC bei der Erfüllung der Wiederherstellungskriterien seit Mai gemacht hat“, sagte IPC-Präsident Sir Philip Craven.

Entscheidung im November

Von den sieben Schlüsselkriterien könnten die Russen fünf „in naher Zukunft erfüllen. Die verbleibenden zwei – die Wiederherstellung der Anti-Doping-Agentur RUSADA und die Anerkennung und Akzeptanz des McLaren-Berichts – sind miteinander verknüpft, und wir erwarten die WADA-Entscheidung im November mit Spannung“, sagte Craven.

Mit Blick auf die Paralympics 2018 in Pyeongchang machte das IPC den russischen Athleten zumindest ein bisschen Hoffnung. Im alpinen Skisport, Biathlon, Langlauf und Snowboard können Russen ab sofort als neutrale Athleten an Qualifiktionswettkämpfen teilnehmen, wenn sie bestimmte Bedingungen erfüllt haben. So könnten qualifizierte russische Athleten im Falle einer rechtzeitigen Aufhebung der Verbandssperre dann doch noch in Südkorea starten.

(dpa)

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