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Russlands Behindertensportler stehen weiter im Regen

Vorerst kein Kompromiss mit dem Paralympics-Weltverband für die Wettkämpfe 2018 in Pyeongchang.

Wladimir Lukin, Präsident des russischen nationalen paralympischen Komitees. (Foto: Wikipedia/A.Savin, CC BY-SA 3.0)

Wladimir Lukin, Präsident des russischen nationalen paralympischen Komitees. (Foto: Wikipedia/A.Savin, CC BY-SA 3.0)

Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) hat nach russischen Angaben einen Kompromiss abgelehnt, der einen Start russischer Behindertensportler bei den Paralympics 2018 in Pyeongchang hätte ermöglichen können. Die Russen hätten dem IPC im Gegenzug für eine Startfreigabe „konkrete Garantien“ zugesichert, teilte das Russische Paralympische Komitee am Montagabend mit. Um welche Garantien es sich handelte, blieb zunächst aber offen.

Das IPC hatte die Mitgliedschaft des russischen Komitees wegen des mutmaßlichen systematischen Staatsdopings in dem Land aufgehoben. Dadurch waren die russischen Sportler auch bereits von den Paralympics in Rio de Janeiro im vergangenen Sommer ausgeschlossen worden. Zuletzt hatten sich die umfassenden Vorwürfe gegen die Russen durch den zweiten McLaren-Bericht der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA weiter erhärtet.

(dpa)

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