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Sachsen-Anhalt will erneut Geld für Blinde und Gehörlose kürzen

Der Blinden- und Sehbehinderten-Verband protestiert.

Magdeburger Dom (Foto: ChristianMD/pixelio.de)

Magdeburger Dom (Foto: ChristianMD/pixelio.de)

Die Pläne der Landesregierung, die Unterstützung für Blinde und Gehörlose jährlich um rund fünf Millionen Euro zu kürzen, stoßen bei den Betroffenen auf Kritik.

Wenn 35 Prozent des Nachteilsausgleichs wegfielen, verschlechtere sich die Lebenssituation der rund 7000 Blinden, hochgradig Sehbehinderten und Gehörlosen im Land weiter, teilte der Blinden- und Sehbehinderten-Verband Sachsen-Anhalt am Donnerstag in Magdeburg mit. Sie kämen dann schwerer an Hilfen, ihre Teilnahme am gesellschaftlichen Leben werde erheblich eingeschränkt.

Schon 2003 war das Blindengeld gekürzt worden, es liegt aktuell bei 350 Euro für Erwachsene und 250 Euro für Kinder.

Infos:
Gesetzestexte zum Blinden- und Gehörlosengeldgesetz
Infos zum Blindengeld
40-Punkte-Programm der Landesregierung

(dpa)

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