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Sachsen: Jährlich eine Million Euro für inklusive Maßnahmen in Forschung und Kultur

Kabinett beschließt endlich Verbesserung der Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Behinderung.

Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD). (Foto: dpa)

Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD). (Foto: dpa)

Inklusive Maßnahme in Forschung und Kultur können ab sofort mit jährlich einer Million Euro gefördert werden. Eine entsprechende Richtlinie des Wissenschaftsministeriums zur Verbesserung der Teilhabemöglichkeiten für Behinderte wurde am Dienstag in Dresden vom sächsischen Kabinett beschlossen. „Menschen mit Behinderungen gehören dazu – als Mitarbeiter und als Besucher in
Forschungsinstituten und Kultureinrichtungen“, sagte Ministerin
Eva-Maria Stange (SPD).

Die eine Million Euro, die künftig jährlich und unabhängig Haushalt zur Verfügung stünden, seien „ein wichtiger Einstieg, um das Thema Barrierefreiheit voranzubringen“, sagte Stange. Letztlich gehe es darum, sich dem Zustand anzunähern, „bei dem es irgendwann nicht mehr um die Integration von Einzelfällen geht, sondern alle Bedingungen vorab so gestaltet sind, dass die Bedürfnisse aller Menschen mit oder ohne Behinderungen und Beeinträchtigungen bedacht sind“.

Sachsen gilt als Bundesland, das das Thema Inklusion sehr spät und zögerlich aufgegriffen hat.

(RP/dpa/sn)

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