Sachsen vergibt Inklusionspreis – fast keinen interessiert’s

Gelungenes Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung: Gibt’s in diesem Bundesland etwa keine vorbildliche Firma?

Stephan Pöhler, Beauftragter der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen (Foto: Sachsen/Matthias Rietschel)

Stephan Pöhler, Beauftragter der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen (Foto: Sachsen/Matthias Rietschel)

Kurz vor Ablauf der Bewerbungsfrist für den Sächsischen Inklusionspreis hat der Behindertenbeauftragte der Staatsregierung zum Einreichen weiterer Projekte aufgerufen. „Wir sind bislang vor allem im Bereich Arbeitsleben nicht gerade von Bewerbungen überschwemmt worden“, räumte Stephan Pöhler am Freitag in Dresden ein.

Die Frist läuft Ende des Monats ab. Bewerben könnten sich Unternehmen und Einrichtungen, Bildungs-, Kultur- und Freizeitstätten sowie Behörden und Kommunen, die das gelungene Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung erfahrbar machten.

Fünf mit jeweils 1000 Euro dotierte Preise werden in den Kategorien Bildung, Arbeit, Freizeit und Kultur, Demografie sowie Barrierefreiheit vergeben. Verliehen wird der Inklusionspreis Anfang Mai im Landtag. Er wird alle zwei Jahre vergeben.

(RP/dpa/sn)

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