Sachsen will öffentliche Einrichtungen barrierefrei machen

Bisheriges Programm wird fortgesetzt – 2,5 Millionen Euro für das nächste Jahr eingeplant.

Sozialministerin Barbara Klepsch (Foto: Arno Burgi/dpa)

Sozialministerin Barbara Klepsch (Foto: Arno Burgi/dpa)

Sachsen will Rollstuhlfahrern den Weg in öffentliche Einrichtungen ebnen. Deshalb fließen auch im kommenden Jahr 2,5 Millionen Euro in ein Programm für barrierefreies Bauen, teilte das Sozialministerium am Sonntag in Dresden mit. „Wir wollen, dass Lieblingsplätze für jedermann erreichbar sind. Oft sind nur kleine Veränderungen erforderlich, um den Zugang zu erleichtern oder überhaupt erst zu ermöglichen“, erklärte Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU). 2014 und 2015 seien auf diese Weise mehr als 400 Orte für Menschen mit Behinderungen zugänglich geworden.

Das Sozialministerium hat dabei vor allem Jugend- und Freizeittreffs, Begegnungsstätten für Senioren, Stadtteilzentren, Bibliotheken, Museen, Sportstätten, Freibäder oder Volkshochschulen im Blick. „Eine Rampe am Eingang oder eine breitere Tür können nicht nur für einen Menschen im Rollstuhl, sondern auch für Familien mit Kinderwagen eine wichtige Hilfe sein“, sagte Klepsch. Auch an Technik wird gedacht. Induktive Höranlagen sollen Gästen mit Hörgerät besser Eindrücke ermöglichen.

(dpa)

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