Sächsischer Inklusionspreis 2016 an fünf Institutionen verliehen

Mitteldeutscher Rundfunk (MDR) für seine App mit inklusivem Hörangebot ausgezeichnet.

Grüne Mütze, orange Nase: Tja, so sieht er aus, der sächsische Inklusionspreis 2016

Grüne Mütze, orange Nase: Tja, so sieht er aus, der sächsische Inklusionspreis 2016

Zwei Vereine aus Chemnitz und Bautzen, die Gemeinde Arzberg (Nordsachsen), ein Freizeitpark im Landkreis Leipzig und der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) sind die Gewinner des Sächsischen Inklusionspreises 2016. Sie stünden beispielhaft für die Integration behinderter Menschen im Land, sagte der Beauftragte der Regierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Stephan Pöhler, am Dienstag in Dresden. Die in fünf Kategorien vergebene und mit je 1000 Euro dotierte Auszeichnung zeige, dass sich viele Institutionen für deren Teilhabe am gesellschaftlichen Leben engagierten.

Nach Ministeriumsangaben gingen über 60 Bewerbungen ein. Die Jury prämierte das RBB Team Niners der BV Chemnitz 99, die Breitensport für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung anbietet, und das Kinderhaus „Sonnenschein“ in Bautzen. Dort werden Kinder mit und ohne Behinderung unter einem Dach betreut. Die Gemeinde Arzberg erhielt den Preis für das Bemühen um Barrierefreiheit bis zum Dorfkonsum, und der Kanupark Markkleeberg, weil er auf Gehörlose, Sehbehinderte und körperlich gehandicapte Besucher eingestellt ist. Der MDR erhielt den Sonderpreis auch für eine App mit inklusivem Hörangebot (ROLLINGPLANET berichtete).

(dpa/sn)

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