Samuel Koch macht den „Spiegel“ nicht reich

Die Titelgeschichte mit Europas bekanntesten Tetras, Samuel Koch und Philippe Pozzo die Borgo, verkaufte sich schlecht.

Samuel Koch (hier bei einem Gottesdienst in Hannover) hat hoffentlich ganz andere Sorgen als die Frage, ob sich der „Spiegel“ gut verkauft (Foto: Holger Hollemann/dpa)

“Spiegel” Nr. 29 vom 16.7.2012

Die Ausgabe 29/2012 des „Spiegel“ sollte eigentlich ein Kioskhit werden – so dachten alle, auch ROLLINGPLANET: „Mit spektakulären Behinderten lässt sich eben doch ordentlich Geld machen“, argwöhnten wir.

Das Nachrichtenmagazin hatte Samuel Koch (richtig: bekannt aus Funk & Fernsehen und „Wetten, dass…“) und Philippe Pozzo die Borgo (richtig: „Ziemlich beste Freunde“) zu einem Gipfeltreffen der Tetras eingeladen und die beiden in einem Doppelinterview befragt. „Ich hatte schon vor dem Unfall mit mir selbst vereinbart, dass ich mich nur noch auf meine zukünftige Ehefrau konzentrieren und mich allen möglichen oder nicht möglichen Liaisons entziehen werde, um ganz konservativ oder naiv auf die Richtige zu warten“, erzählte Samuel Koch unter anderem.

„Berührt uns“ hieß die Titelgeschichte aus Hamburg am 16. Juli. Das hat weniger Käufer berührt als erwartet: Das Heft fand nur 294.575 Käufer. Das Heft war die bis dahin seit acht Wochen erfolgloseste Ausgabe des „Spiegel“.

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