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Schlecht heilende Mini-Wunde kann auf Hautkrebs hindeuten

Er erscheint im Anfangsstadium ganz harmlos wie ein aufgekratzter Insektenstich.

Bauarbeiter haben ein erhöhtes Risiko für Hautkrebs (Foto: berggeist007/pixelio.de)

Bauarbeiter haben ein erhöhtes Risiko für Hautkrebs (Foto: berggeist007/pixelio.de)

Wer in seinem Berufsleben oft im Freien arbeitet wie Bauarbeiter, sollte beim Blick in den Spiegel auf Anzeichen von Weißem Hautkrebs achten. „Jede nicht-heilende Stelle gehört zum Hautarzt“, sagt Prof. Hans Drexler von der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM). Die Veränderungen tauchen hauptsächlich im Gesicht und an den Unterarmen auf.

Weißer Hautkrebs wird durch die UV-Strahlen des Sonnenlichts verursacht. Besonders gefährdet seien deshalb beispielsweise Straßenbauarbeiter und Monteure, die über Jahre ungeschützt in der Sonne arbeiten.

Bei früher Behandlung fast immer heilbar

Weißer Hautkrebs mute im Anfangsstadium wie ein aufgekratzter Insektenstich an. Eine solche Wunde, die vier Wochen nicht verheilt, sei verdächtig und sollte innerhalb weniger Wochen behandelt werden.

Der Dermatologe kann das betroffene Gewebe meist wegkratzen oder vereisen. Das entfernte Gewebe werde anschließend histologisch untersucht. Bei einer frühen Behandlung sei der Krebs so gut wie immer heilbar, sagt Drexler. Hat der Dermatologe den Krebs erfolgreich behandelt, seien allerdings regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen nötig.

(dpa)

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