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Schleswig-Holstein beschließt Aktionsplan für Menschen mit Behinderung

Ministerin Alheit: „Wir haben ein bundesweit beispielloses Beteiligungsverfahren umgesetzt.“

Sozialministerin Kristin Alheit (SPD) (Foto: dpa)

Sozialministerin Kristin Alheit (SPD) (Foto: dpa)

Schleswig-Holsteins Landesregierung hat am Dienstag in Itzehoe einem Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zugestimmt. Sozialministerin Kristin Alheit dankte fast 500 Bürgern, die an dem Plan mitgewirkt haben. „Wir haben ein bundesweit beispielloses Beteiligungsverfahren umgesetzt und dabei zahlreiche wertvolle Anregungen bekommen, von denen viele in den Aktionsplan eingeflossen sind“, äußerte die SPD-Politikerin. Menschen mit und ohne Behinderungen sollten ganz selbstverständlich zusammen leben und arbeiten.

„Inklusion heißt auch, Veränderungen im Denken und Handeln anzustoßen“, sagte Alheit. „Die Überwindung von Barrieren in den Köpfen ist Grundvoraussetzung für nachhaltige Veränderungen in der Gesellschaft.“ Mit dem Aktionsplan werde das Land dazu beitragen. Der Landtag befasst sich damit voraussichtlich im Februar. Erfasst werden Bereiche, die für das Leben von Menschen zentrale Bedeutung haben. Das Spektrum reicht von Bewusstseinsbildung, Bildung und Arbeit über eine unabhängige Lebensführung, Bauen und Wohnen bis hin zu Kultur, Sport, Gesundheit, Mobilität und barrierefreier Kommunikation.

(dpa)

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