Schöne Zukunft: Der Rollstuhl, der sich selbst ins Auto verfrachtet

Ford stellt einen „eChair“ vor – leider handelt es sich dabei vorerst nur um eine Studie.

Der Rollstuhl soll autonom werden. (Foto: Ford)

Der Rollstuhl soll autonom werden. (Foto: Ford)

Von autonomen Autos, die uns in naher Zukunft beglücken werden, lesen wir ja bereits seit geraumer Zeit. Kommen irgendwann auch die autonomen Rollstühle?

Der Autobauer Ford lädt regelmäßig weltweit seine Mitarbeiter zu einem Ideenwettbewerb, der „Ford Global Mobility Challenge“, ein. Eingereicht wurden in diesem Jahr mehr als 600 Vorschläge, wie die Mobilität in Städten verbessert werden könnte. Einer der Beiträge, die es ins Finale geschafft haben, ist der „eChair“.

Bei der Studie handelt es sich um ein Konzept für einen leichten elektrischen Rollstuhl, der sich selbsttätig ins Fahrzeug einlädt. Sozusagen ein Rolli mit Fernbedienung, natürlich total modern steuerbar mit einem Smartphone und einer entsprechenden App.

„eChair“ ausgedacht haben sich Gunther Cuypers, Robin Celis und David Longin. Die drei sind als Ingenieure am Testzentrum von Ford Europa im belgischen Lommel beschäftigt. Und weil Zukunftsträume so schön sind (besonders für dicke ROLLINGPLANET-Redakteure, die zu bequem sind, die bewährten Rollstuhl-ins-Auto-ziehen-Techniken anzuwenden und stattdessen ihre Beifahrer/innen bemühen), zeigen wir an dieser Stelle das Video zum „eChair“:

(RP)

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1 Kommentar

  • Sammy

    coole Sache, vorallem wenn ich in 10-15 Jahren auf einen elektrischen Antrieb an meinem Aktivrolli angewiesen bin. Hoffe nur, dass ich dann nicht auch einen Ford fahren muss 😉

    10. November 2016 at 08:05

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